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                                    5/2025 57 nes Fressen f%u00fcr Blitze. %u201eDie Geb%u00e4udesch%u00e4den sind irrsinnig hoch%u201c, betont K%u00f6pf. Eine Versicherung kann Werte ersetzen, nicht aber Erinnerungen %u2013 Fotos, Daten, pers%u00f6nliche Gegenst%u00e4nde, die in Sekunden vernichtet werden.Der Fachmann beschreibt den Blitz als %u201eelektromagnetischen Puls %u2013 eine kleine Atombombe%u201c. Selbst Einschl%u00e4ge in bis zu zwei Kilometern Entfernung k%u00f6nnen noch %u00dcberspannungen in Geb%u00e4uden induzieren. Kupferleitungen, Netzwerkanschl%u00fcsse, selbst Sensorf%u00fchler %u2013 alles wird zu einem potenziellen Eintrittstor. %u201eDa reicht es, wenn der Blitz beim Nachbarn einschl%u00e4gt%u201c, so K%u00f6pf. Besonders gef%u00e4hrdet: H%u00e4user mit %u00dcberlandleitungen, die als h%u00f6chste Punkte im Feld fungieren.Vier gewinntEin wirksames Schutzkonzept besteht immer aus vier Elementen: Fangeinrichtung, Erdung, Potenzialausgleich und %u00dcberspannungsschutz. %u201eErst wenn alle vier perfekt zusammenspielen, ist das Geb%u00e4ude wie der Vogel auf der Hochspannungsleitung %u2013 er sitzt auf 100.000 Volt und sp%u00fcrt nichts.%u201c K%u00f6pf erinnert an die wichtigste Grundlage: %u201eOhne gute Erdung n%u00fctzt der sch%u00f6nste Blitzableiter nichts.%u201c Denn der Blitz sucht den Weg des geringsten Widerstands. Ist die Erdungsanlage mangelhaft, flie%u00dft der Strom %u00fcber Rahmenkonstruktionen oder PV-Gestelle ab %u2013 mit fatalen Folgen.Normativ st%u00fctzt sich der Blitzund %u00dcberspannungsschutz auf ein eng verzahntes Regelwerk:%u2022 OVE E 8101 (Elektrische Niederspannungsanlagen, Teile 443 und 534),%u2022 OVE E 8014 (Erdungssysteme, Fundamenterder),%u2022 OVE EN 62305 (Teile 1%u20134, Blitzschutz),%u2022 sowie die OVE-Richtlinien R 6-2-1 und R 6-2-2 f%u00fcr PV-Anlagen.%u201eSeit Oktober ist die neue Fassung der 8101 in Kraft%u201c, erkl%u00e4rt K%u00f6pf, %u201eund sie betont nochmals klar: F%u00fcr neue Geb%u00e4ude ist der Fundamenterder nach E 8014 auszuf%u00fchren.%u201cErdung ist kein Draht %u2013 sondern ein SystemIm Neubau ist der Fundamenterder Pflicht. Mit einer Maschenweite von maximal 10 x 20 Meter, aus korrosionsfestem Material, verbunden zu einem geschlossenen Ring. Die OVE E 8014 schreibt zudem vor: Der Leiter muss allseitig mit mindestens f%u00fcnf Zentimetern Beton umh%u00fcllt sein %u2013 nur so bleibt er %u00fcber die Lebensdauer des Geb%u00e4udes gegen Korrosion gesch%u00fctzt. %u201eViele vergessen, dass nicht jeder Beton geeignet ist%u201c, mahnt K%u00f6pf. Nur Betonsorten der Expositionsklassen X0, XC1 und XC2 sind erlaubt. Wasserundurchl%u00e4ssiger Beton (WU-Beton) dagegen ist nicht %u201eerdf%u00fchlig%u201c leitend verbunden und weitere Ma%u00dfnahmen sind n%u00f6tig. Ist der Fundamenterder nicht vorhanden oder unwirksam, muss eine zus%u00e4tzliche Erdungsanlage errichtet werden %u2013 im frostfreien Boden, mindestens 80 Zentimeter tief, mit horizontaler oder vertikaler Verlegung. Auch beim Material gilt: Im Beton darf blanker oder feuerverzinkter Stahl verwendet werden, in der Erde nur nichtrostender Stahl (V4A) oder Kupfer. %u201eUnd bitte nie den Stahldraht direkt aus dem Beton in die Erde f%u00fchren%u201c, warnt K%u00f6pf. %u201eDas ist die klassische Korrosionsstelle %u2013 dort frisst es den Leiter in wenigen Jahren weg.%u201c Sein Rat: Den Anschluss an den normalen Stahlleiter im Beton ausf%u00fchren und mit Edelstahl weiter aus dem Beton ins Erdreich. %u201eDas kostet ein paar Euro mehr, aber daf%u00fcr bleibt der Widerstand stabil %u2013 auch nach 30 Jahren.%u201cPotenzialausgleich: Der Gleichmacher im SystemDer n%u00e4chste Schritt ist der Potenzialausgleich. Er sorgt daf%u00fcr, dass im Blitz- oder Fehlerfall keine gef%u00e4hrlichen Spannungsunterschiede entstehen. %u201eDas ist wie bei den Zugv%u00f6geln auf der Hochspannungsleitung%u201c, sagt K%u00f6pf. %u201eSolange alle dasselbe Potenzial haben, passiert nichts.%u201cDie OVE E 8101, (Punkt 544 und 545) unterscheidet zwei Arten:%u2022Schutzpotenzialausgleich zum Personenschutz (gegen elektrischen Schlag),%u2022 Funktionspotenzialausgleich zum Anlagenschutz (z. B. f%u00fcr PV- oder Datennetze).Alle metallischen Komponenten die von au%u00dfen ins Geb%u00e4ude eingef%u00fchrt werden %u2013 Heizung, Wasser, Gas, Tankrohre, PEN-Leiter des Versorgers %u2013 m%u00fcssen an die Haupterdungsschiene angeschlossen werden. Auch metallene Fremdleitungen oder PV-Gestelle geh%u00f6ren dazu. F%u00fcr PV-Anlagen empfiehlt K%u00f6pf den Einsatz korrosionsfester Sauber getrennt, sauber gesch%u00fctzt: Die PVModule stehen im sicheren Abstand zu den Blitzschutz-Fangstangen, w%u00e4hrend Erdungsund Potenzialausgleichsleitungen sauber gef%u00fchrt werden. So bleibt die Anlage auch bei direkter Umgebungseinwirkung blitzstromfrei %u2013 und die Elektronik hinter den Modulen zuverl%u00e4ssig gesch%u00fctzt.Anschaulich erkl%u00e4rt: Die Grafik aus dem BVWW-Seminar zeigt, wie Schutzwinkel, Blitzkugelradius und Trennungsabstand zusammenspielen, um PV-Module auf Flachd%u00e4chern zuverl%u00e4ssig vor direkten Einschl%u00e4gen und gef%u00e4hrlichen Teilblitzstr%u00f6men zu sch%u00fctzen.Fotos: OBO Bettermannwww.kurseonline.at/dashboard www.obo.atwww.i-magazin.comHier geht%u2019s zum vollst%u00e4ndigen Bericht https://i-magazin.com/der-bvww-und-obo-bettermann-zu-blitzen-beton/Scannen Sie den QR-Code jetzt!FroheWeihnachtenw%u00fcnschtDer %u201eAnwendungsleitfaden f%u00fcr den Elektrotechniker%u201c von OBO Bettermann %u00d6sterreich b%u00fcndelt auf 40 Seiten das Praxiswissen zu Erdung, Potenzialausgleich, Blitz- und %u00dcberspannungsschutz f%u00fcr Geb%u00e4ude und Photovoltaik %u2013 ein kompakter Begleiter f%u00fcr Planung, Montage und Fehlersuche.WEITERE INFORMATIONEN AUF:Prosit Neujahr!Prosit Neujahr!Prosit Neujahr!Prosit Neujahr!Prosit Neujahr!Prosit Neujahr!Prosit Neujahr!Prosit Neujahr!Prosit Neujahr!Prosit Neujahr!Prosit Neujahr!Prosit Neujahr!Prosit Neujahr!
                                
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