„Werden die WK Wien wieder in ruhiges Fahrwasser bringen und konsequent zur modernen
Interessenvertretung umbauen“
Margarete Kriz-Zwittkovits, designierte Präsidentin der WK Wien, kündigt in ihrer ersten Reaktion die Fortsetzung der Reformen in der Wirtschaftskammer Wien an: „Wir werden nun die Kammer wieder in ruhiges Fahrwasser bringen. Die Ereignisse der letzten Wochen haben zu Irritationen geführt, die von unserer eigentlichen Arbeit abgelenkt haben. Die Wirtschaftskammer Wien hat in den letzten Jahren eine Vorreiterrolle bei Reformen eingenommen und wird diesen Reformweg fortsetzen. Die Umsetzung der kürzlich geschlossenen Zukunftsvereinbarung mit der Stadt gehört zu den Prioritäten der Arbeit im Herbst. Die nächsten Wochen werde ich viele Gespräche führen, um möglichst rasch verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und ein neues Kapitel in der Geschichte der Wirtschaftskammer Wien aufzuschlagen.“
Zu den Ereignissen der letzten Wochen hält Kriz-Zwittkovits fest: „Ich habe mit Präsident Ruck ein sehr gutes Arbeitsverhältnis gehabt. Seinen Schritt sich nun ins Privatleben zurückzuziehen halte ich für richtig. Ich werde die einzelnen Aussagen nicht kommentieren, diese betreffen die Vergangenheit. Lassen Sie es mich so sagen: Ich habe keinen Weinkeller, sondern offene Türen für die Unternehmerinnen und Unternehmer dieser Stadt. Jetzt kommt es zu einem Neuanfang.“
Schwerpunkte von Kriz-Zwittkovits waren Zeit ihres politischen Lebens das Eintreten für die Werte des Unternehmertums, die Stärkung der Rolle von Frauen in der Wirtschaft, sowie die Förderung der Lehrlingsausbildung zur Absicherung der Zukunft der Betriebe Wiens. Als Arbeitsschwerpunkt kündigt Kriz-Zwittkovits an, den Servicebereich „auf ein neues Level“ heben zu wollen: „Wir wollen die Kammer noch näher an die Mitglieder bringen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an mehreren zukunftweisenden Projekten, die unser Serviceangebot deutlich aufwerten werden.“
Quelle: Wirtschaftskammer Wien