Siemens nutzt KI für flexible und effiziente Energiesysteme:

Mehr Flexibilität für moderne Energiesysteme

von Julia Petz
Foto: © Siemens

Siemens bringt mit den Flexibility Services eine intelligente Lösung auf den Markt, die Energiesysteme effizienter steuert und Unternehmen hilft, Energiekosten zu senken sowie CO₂-Emissionen zu reduzieren. Durch prädiktive KI, Machine Learning und dynamische Laststeuerung werden Energieflüsse vorausschauend optimiert und Flexibilitätspotenziale gezielt genutzt.

Mit den Flexibility Services bringt Siemens eine hochinnovative Lösung auf den Markt, um den zunehmenden Herausforderungen der Energiewende bestmöglich zu begegnen. Die Flexibility Services stellen eine intelligente Optimierung des Energiesystems in Gebäuden sicher. Dabei werden die Flexibilitätspotentiale der Komponenten im Gebäude mit variablen Energietarifen ausgenutzt und zusätzlich kostenintensive Lastspitzen reduziert – mit dem Ziel Energiekosten spürbar zu senken. Basierend auf fortschrittlichen Algorithmen wie Model Predictive Control (MPC) und Machine Learning (ML), optimieren die Services Energiesysteme in bestehenden Gebäuden.

Sie ermöglichen präzise Prognosen für nicht steuerbare Lasten und lokale Energieerzeugungsanlagen und nutzen dynamisch die Flexibilitätspotentiale sowie variable Energietarife. Ein zentrales Merkmal ist die Fähigkeit, sowohl thermische als auch elektrische Lasten ganzheitlich zu optimieren, um kostenintensive Lastspitzen zu reduzieren. Dank eines lokalen Edge Devices bietet die Lösung höchste Performance und Verfügbarkeit und ist dennoch einfach in bestehende Infrastrukturen integrierbar.

Die Siemens-Lösung ermöglicht Unternehmen, frühzeitig auf neue gesetzliche Rahmenbedingungen zu reagieren und damit zukünftige Vorteile gezielt zu nutzen. Ein modernes Flexibilisierungssystem eröffnet zudem die Möglichkeit, den elektrischen Spotmarkt durch intelligente Lastverschiebung, optimierten Einsatz eigener Erzeugungs‑ und Speichersysteme sowie die Reduktion von Netzentgelten wirtschaftlich auszuschöpfen. Unternehmen sichern sich damit nicht nur unmittelbare Kostenvorteile, sondern stärken zugleich ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend dynamischen Energiemarkt.

Martin Lang, Head of Smart Infrastructure Buildings, Siemens Österreich:

„Das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz bietet durch mehr Wettbewerb und flexiblere Tarife in Österreich Chancen für unsere Kunden. Wir schaffen durch die intelligente Laststeuerung und die Nutzung günstiger Strompreise mit unseren Iso270001-zertifizierten Flexibility Services spürbare Kosteneinsparungen bei gleichzeitiger Energieeffizienzsteigerung.“

Weiters bietet die Softwarelösung die Möglichkeit, auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen frühzeitig zu reagieren, um so die Vorteile der Zukunft nutzen zu können. Siemens nutzt die vorhandenen Möglichkeiten, welche das Flexibilisierungssystem bietet, um die sich ändernden Rahmenbedingungen am Energie-Spotmarkt gewinnbringend zu nutzen.

Aus Wien in die Welt

Entwickelt und getestet wurden Flexibility Services im Rahmen der Forschungsaktivitäten der Aspern Smart City Research (ASCR)-Forschungsgesellschaft in der aspern Seestadt in Wien, wo die prädiktiven MPC- und ML-Algorithmen unter realen Bedingungen erprobt werden. Hier betreibt Siemens gemeinsam mit Partnern eines der innovativsten Energieforschungsprojekte Europas und testet nachhaltige Energielösungen unter realen Bedienungen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.siemens.at.

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