EVN investiert massiv in flächendeckende E-Mobilität

EVN treibt Ausbau der Ladeinfrastruktur

von Nakisa Kaltenbach
Foto: © EVN / Aigelsreither

Mit den steigenden Zulassungszahlen in der E-Mobilität steigt Hand in Hand auch die Anzahl der Ladeinfrastruktur stetig an. Alleine in diesem Jahr errichtete EVN rund 700 Ladepunkte, etwa die Hälfte davon im Schnellladebereich. Mit rund 3.800 Ladepunkten ist das niederösterreichische Unternehmen Österreichs größter Ladestationsbetreiber von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur.

Seit 2010 ist die EVN in Sachen E-Mobilität aktiv und errichtete in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt ein flächendeckendes Netz in ganz Niederösterreich und darüber hinaus.

Bis 2030 plant das Unternehmen 100 Millionen Euro in den Ausbau einer modernen Ladeinfrastruktur zu investieren.

„Die Zukunft gehört der E-Mobilität und als EVN möchten wir diese für alle Menschen überall verfügbar machen“, erläutert EVN Sprecher Stefan Zach. „Unsere Ladepunkte findet man etwa bei Einkaufszentren, Freizeitzentren, Gemeinden, Ausflugszielen sowie entlang von Hauptverkehrswegen. Eben dort, wo wir Menschen ohnehin unseren Alltag verbringen. Wir machen die E-Mobilität somit alltagstauglich und für alle zugänglich.“

Highlights 2025
EVN-Ladestationen auf einem Parkplatz vor einem XXXLutz-Möbelhaus mit mehreren Elektroautos.

An Standorten des Einzelhandels wie XXXLutz baut EVN flächendeckend Ladeinfrastruktur aus.
(Bild: © EVN / Aigelsreither)

„Mit unseren 3 Kooperationspartnern im Einzelhandel (Spar, Hofer, XXXLutz) konnten wir bisher über 160 Standorte mit Ladeinfrastruktur ausstatten. In den kommenden Jahren werden über 200 weitere Standorte mit Ladeinfrastruktur der EVN ausgestattet.“, berichtet EVN Sprecher Stefan Zach. Bis 2028 werden alleine an allen Standorten der Lutz-Gruppe insgesamt 600 Ladepunkte gebaut.

Weitere Highlights waren die Eröffnungen neuer Ladeparks entlang der Autobahnen, etwa in Amstetten oder in Böheimkirchen (Niederösterreich, A1).

Investiert wird aber nicht nur in die Ladeinfrastruktur für E-Autos, sondern auch in E-LKW, E-Busse und Schiffe. Am Asfinag-Rastplatz Roggendorf (Niederösterreich, A1) bietet die EVN hochmodernes Schnelladen für E-PKW und E-LKW und am Asfinag-Rastplatz Hausruck (Oberösterreich, A8)  Schnellladen für E-LKW an.

Neben dem Ausbau der Ladeinfrastruktur und führte die EVN drei neue Ladetarife ein. Mit #Drive Easy steht ein unkompliziertes Einstiegsprodukt ohne Grundgebühr zur Verfügung, das das Laden an allen EVN Ladestationen zum einheitlichen Preis ermöglicht. #Drive Smart richtet sich an alle, die flexibel unterwegs sind, und bietet vergünstigte Ladepreise im EVN- und Partnernetz – auch im Ausland. Erstmals gibt es mit #Drive Business ein maßgeschneidertes Angebot für Unternehmen, inklusive internationalem Roaming und Fahrzeugservices an allen UTA-Partnerstandorten.

Bei allen #Drive-Tarifen gilt: Während des Ladevorgangs fallen an EVN Ladestationen keine Standgebühren an. Darüber hinaus hält EVN die Preise stabil und verlängert die Preisgarantie bis zum 30. Juni 2026.

„Mit all diesen Projekten tragen wir zur branchenübergreifenden, flächendeckenden Elektrifizierung des Verkehrs und damit zur Erreichung der Klimaziele in Niederösterreich bei“, so Zach.

Weitere Informationen: www.evn.at

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