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Erzeugung im europ%u00e4ischen Strommarkt weiter benachteiligen %u2013 mit Wettbewerbs-, Preis- und Standorteffekten.Warum die Untersuchung jetzt kommtZwei Prozesse laufen parallel: Das ElWG mit der geplanten Ausweitung der Netznutzungsentgelte auf Erzeuger und das ErneuerbareAusbaubeschleunigungsgesetz. Barbara Schmidt dazu: %u201eBis 21. Oktober kann man hierzu Stellung nehmen. Wir werden nat%u00fcrlich auch eine Stellungnahme abgeben und sind froh, dass bei der Beschleunigung der Verfahren f%u00fcr die Energiewende etwas weitergeht. Energiewende-Projekte sollen im %u00fcberragenden %u00f6ffentlichen Interesse stehen %u2013 ein sehr wichtiger Punkt.%u201cDie Kernaussage: Beschleunigung ja, aber nicht mit Instrumenten, die Investitionssignale konterkarieren.Status quo: %u00d6sterreich ist heute schon teurer als die NachbarnThadd%u00e4us Kreisig zur Aufgabenstellung der Studie: %u201eWir haben uns angeschaut, wie sich diese m%u00f6glicherweise oder vorgeschlagenen %u00c4nderungen im Elektrizit%u00e4tswirtschaftsgesetz auf Einspeiser (Kraftwerke) in %u00d6sterreich auswirken w%u00fcrden, wie sich das vergleicht zu den Regelungen in anderen L%u00e4ndern und im Prinzip, wie sich dann die Wettbewerbssituation f%u00fcr Einspeiser darstellt.%u201cDie Ausgangslage ist klar: Viele %u201eelektrische Nachbarstaaten%u201c erheben keine einspeisebezogenen Netzentgelte, %u00d6sterreich schon. Um Gr%u00f6%u00dfenordnungen zu veranschaulichen, setzt Aurora die Entgelte ins Verh%u00e4ltnis zu Baseload-Erl%u00f6sen 2024: %u201e%u2026 Diese einspeisebezogenen Entgelte machen 5 % dieser Erl%u00f6se aus. Bei Erneuerbaren im Marktpr%u00e4mienmodell liegen wir bei 4%u20135 %. Das bedeutet: Einspeiser in %u00d6sterreich sind im Wettbewerb heute schon etwas schlechter gestellt als in anderen europ%u00e4ischen L%u00e4ndern.%u201cIm EU-Vergleich zeigt sich die Sonderrolle: %u201eGerade die Nachbarstaaten, mit Ausnahme der Slowakei, erheben keine Einspeiseentgelte.%u201c Und in den Ranglisten: %u201e%u00d6sterreich hatte den zweith%u00f6chsten Einspeiseanteil an den %u00dcbertragungsnetzen und den dritth%u00f6chsten an den Verteilnetzen (relativ). Nur Schweden belastet Einspeiser relativ st%u00e4rker. Absolut (%u00dcNB-Ebene): zweith%u00f6chste Einspeiseentgelte f%u00fcr einen Standard-Einspeiser.%u201cBarbara Schmidt, Generalsekret%u00e4rin von Oesterreichs Energie, spricht %u00fcber Netzentgelte und das ElWG in %u00d6sterreich.Prosit Neujahr!Prosit Neujahr!%u201eKlar ist: Wir haben noch immer Krieg in Europa, Gasknappheit %u2013 das schl%u00e4gt sich in den Energiepreisen nieder. Energie ist aber nicht mehr der Treiber der Inflation%u201c, sagt die Generalsekret%u00e4rin von Oesterreichs Energie.%u2022 Die aktuellen IHS-Daten zeigen: Energie0,55 Basispunkte, Lebensmittel/Tabak/Alkohol 0,726, Industrieg%u00fcter 0,591, Dienstleistungen 2,232 %u2013 gesamt 4,1 (August2025).%u2022 Dass heuer der Strompreis im Monatsvergleich h%u00f6her ist, h%u00e4ngt wesentlich am Auslaufen der Krisenma%u00dfnahmen: Stromkostenbremse weg, Elektrizit%u00e4tsabgabe wieder h%u00f6her, %u00d6kostromf%u00f6rderbeitr%u00e4ge wieder da.%u2022 Auch die Netzentgelte sind stark gestiegen %u2013 sie decken die Investitionen der letztenJahre (PV-Boom); die Regulierungsbeh%u00f6rde pr%u00fcft die Kosten streng. %u201eInflationsbereinigt liegen die Netztarife unter dem Niveau vor der Liberalisierung (2001).%u201c%u2022 Wichtig ist jetzt: %u201eSpitzenkappung dort,wo es sinnvoll ist %u2013 und vor allem Absatzerh%u00f6hen: Elektrifizierung in Raumw%u00e4rme,Mobilit%u00e4t, Industrie. Dann verteilen sich die hohen Fixkosten auf mehr Schultern. Keine geeignete Ma%u00dfnahme ist, Einspeisern zus%u00e4tzlich Netznutzung aufzub%u00fcrden %u2013 dasw%u00e4re ein Systembruch, in Europa einmalig; wenn, dann m%u00fcsste so etwas europ%u00e4ischentschieden werden.%u201cWarum die Strompreise hoch sind %u2013 Schmidts FaktenlageFACT-BOX: Foto: Max Lang / APGHier geht%u2019s zum vollst%u00e4ndigen Berichthttps://i-magazin.com/vom-exporteur-zum-importeur-netzentgelte-im-realitaetscheck/ScannenSie denQR-Codejetzt!www.oesterreichsenergie.atwww.i-magazin.comWEITERE INFORMATIONEN AUF:Foto: Oesterreichs Energie

