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5/2025konform sind, m%u00fcssen entweder auf Zeitabrechnung umstellen oder au%u00dfer Betrieb gehen. Realistisch w%u00fcrden dabei viele auf Zeittarife wechseln %u2013 zum Nachteil der Kundinnen und Kunden, denn das ist h%u00e4ufig teurer als eine korrekt gemessene kWh-Abrechnung. Genau hier setzt das OVE-Positionspapier an. Welche Anpassungen fordert der OVE konkret?Eichinger: Erstens eine Fristverl%u00e4ngerung f%u00fcr die Ersteichung ausnahmsweise zugelassener Ger%u00e4te. Zweitens praxistaugliche Stichprobenpr%u00fcfungen f%u00fcr kleine St%u00fcckzahlen %u2013 ohne verpflichtende Einzelstempelung. Drittens Erleichterungen bei 1:1-Ersatzteiltausch. Viertens: Hersteller, die erstgeeicht haben, sollen klar definierte Bauarten auch nach Reparatur wieder eichen d%u00fcrfen (man spricht dann von Neueichung). Und f%u00fcnftens: eine rasche %u00dcberarbeitung der europ%u00e4ischen Messger%u00e4terichtlinie f%u00fcr einheitliche Vorgaben.Herbst: Hintergrund ist, dass die Umsetzung heute hohe Anforderungen an Betreiber, Hersteller und die wenigen Eichstellen stellt. Mit pragmatischen Anpassungen w%u00e4ren konforme Ladestationen schneller und ressourcenschonender am Netz %u2013 ganz im Sinne der Kundinnen und Kunden. Stichwort %u201ewenige Eichstellen%u201c %u2013 reicht die Kapazit%u00e4t %u00fcberhaupt?Herbst: Aktuell gibt es in %u00d6sterreich nur sehr wenige anerkannte Eichstellen f%u00fcr Ladetarifger%u00e4te. Selbst mit Fristverl%u00e4ngerung bleibt das eine logistische Herausforderung. Theoretisch k%u00f6nnen sich weitere Unternehmen anerkennen lassen; ob sich das wirtschaftlich rechnet, muss jeder selbst beurteilen. Nach zehn Jahren steht ohnehin die Nacheichung an. Was bedeutet eine Umstellung auf Zeittarife f%u00fcr die Transparenz?Eichinger: Sie erschwert die Orientierung und ist ein R%u00fcckschritt. Die Ladezeit sagt nichts dar%u00fcber aus, ob viel oder wenig Energie geladen wird. Die gleiche Ladedauer kann an zwei verschiedenen Ladestationen v%u00f6llig unterschiedliche Ladezust%u00e4nde der Batterie bewirken. Damit ist die Abrechnung f%u00fcr Nutzerinnen und Nutzer v%u00f6llig intransparent.Und wie realistisch ist eine europ%u00e4ische L%u00f6sung?Herbst: Auf EU-Ebene wird daran gearbeitet, aber der Zeithorizont ist offen. %u00d6sterreich und Deutschland gelten derzeit als besonders streng. Hersteller berichten uns, dass Anforderungen, die in Deutschland erf%u00fcllt sind, hierzulande nochmals separat %u00fcberpr%u00fcft werden. Gibt es bereits ein Signal aus den Ministerien?Eichinger: Ja. Es gibt nun einen Entwurf zu einer Verordnungsnovelle, die eine zentrale Forderung %u2013 die Frist f%u00fcr ausnahmsweise zugelassene Ger%u00e4te %u2013 adressiert. F%u00fcr Reparaturf%u00e4lle sind zudem l%u00e4ngere Zeitr%u00e4ume im Gespr%u00e4ch. Das w%u00e4re ein Schritt in die richtige Richtung; weitere Punkte geh%u00f6ren auf Gesetzes- oder EU-Ebene gel%u00f6st. Wie lautet Ihr Fazit?Eichinger: Pr%u00e4zise Messung bleibt der Anspruch. Aber sie muss mit wirtschaftlicher Vernunft und Kundinnen- und Kundensicht zusammenspielen. Ein pragmatischer Zugang hilft allen Beteiligten. Herbst: Ziel ist, dass Kundinnen und Kunden wirklich nur das zahlen, was sie bekommen %u2013 transparent und europaweit vergleichbar. Mit klugen Anpassungen schaffen wir das schneller. Meine Herren, vielen Dank f%u00fcr das Gespr%u00e4ch!dere noch %u201eAufkl%u00e4rung%u201c versprechen, liefert SmartGyver sie l%u00e4ngst %u2013 verst%u00e4ndlich, modern und mit einem Augenzwinkern.Der Erfolg spricht f%u00fcr sich: %u00dcber 200.000 gedruckte Exemplare pro Ausgabe, verteilt an mehr als 1.000 Standorten in %u00d6sterreich %u2013 vom %u00d6AMTC und Expert-H%u00e4ndlern bis hin zur Blauen Lagune und Bawag. Besonders sichtbar ist SmartGyver jedoch am Flughafen Wien-Schwechat, wo es als kostenloses Lesemagazin an mehreren Hotspots aufliegt. Tausende Reisende greifen dort regelm%u00e4%u00dfig zu %u2013 ein Beweis, dass die Themen der Energiewende auch im Reisegep%u00e4ck Platz finden.Einer von ihnen: G%u00fcnther Bozic, Marketingleiter des Wiener Gro%u00dfhandeslunternehmens Stara. Er entdeckte SmartGyver %u2013 wie viele andere auch %u2013 am Flughafen, griff zu %u2013 und zeigte sich begeistert von der Idee, ein Printmagazin als Botschafter moderner Technologien direkt unter die Menschen zu bringen. Sein Foto vom Terminal ist sinnbildlich f%u00fcr das, was SmartGyver ausmacht: ein Magazin, das sich bewegt %u2013 und bewegt wird.Denn SmartGyver ist l%u00e4ngst mehr als nur ein Heft. Es ist ein Medium, das Fachwissen mit Lebensrealit%u00e4t verbindet, das von der Industrie ernst genommen wird und von Konsument:innen gesch%u00e4tzt. Wer die Energiewende kommunizieren will, kommt an SmartGyver nicht vorbei. Andere reden dar%u00fcber %u2013 wir machen es einfach.www.smartgyver.atWEITERE INFORMATIONEN AUF:SmartGyver landet %u2013 mitten im Leben der Menschen!V.l.n.r.: Roman Eichinger (OVE) und Daniel Herbst (OVE): %u201eEichkonform, transparent und alltagstauglich %u2013 mit pragmatischen Anpassungen lassen sich kWh-basierte Abrechnungen z%u00fcgig und fair umsetzen.%u201c www.ove.atwww.i-magazin.comWEITERE INFORMATIONEN AUF:Foto: www.i-magazin.comHier gibt%u2019s das Positionspapier zum Downloadenhttps://www.ove.at/fileadmin/userdaten/docs/positionspapier/OVE-Positionspapier_Eichvorschriften_Ladetarifgeraete_01.pdfScannen Sie den QR-Code jetzt!

