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                                    V28 5/2025Schrack Technik investiert in die ZukunftSICHTBARE & %u00d6KOLOGISCHE TECHNIK AM NEUEN STANDORT VON SCHRACK TECHNIK:Nach %u00fcber 30 Jahren am Standort in der Seybelgasse zieht Schrack Technik weiter: In der Wiener Herziggasse entsteht das gr%u00f6%u00dfte Bauprojekt der Unternehmensgeschichte. Gesch%u00e4ftsf%u00fchrer Franz Gletthofer gew%u00e4hrte dem i-Magazin exklusive Einblicke in Vision, Planung und Herausforderungen %u2013 und sprach offen %u00fcber Beh%u00f6rdendschungel, Zukunftsvisionen und die Kunst, Technik sichtbar zu machen.Von der Seybelgasse in die ZukunftSeit mehr als drei Jahrzehnten ist die Seybelgasse im 23. Wiener Gemeindebezirk ein vertrauter Fixpunkt f%u00fcr Kunden, Partner und Mitarbeiter von Schrack Technik. Dort wuchs das Unternehmen, dort wurden Logistik- und Storefl%u00e4chen erweitert, dort wurden Besprechungsr%u00e4ume und B%u00fcros %u00fcber Jahrzehnte hinweg immer wieder adaptiert. Doch irgendwann kommt jedes Geb%u00e4ude an seine Grenzen.Die Seybelgasse ist ein Standort, der Schrack Technik gepr%u00e4gt hat %u2013 aber auch ein Standort mit handfesten Problemen: Parkpl%u00e4tze sind f%u00fcr Mitarbeiter knapp, die Lagerfl%u00e4chen stie%u00dfen an ihre Kapazit%u00e4tsgrenzen und die Energieeffizienz ist %u00fcberschaubar. Noch entscheidender: Ein Geb%u00e4ude aus den 1990er-Jahren ist f%u00fcr junge Fachkr%u00e4fte nicht unbedingt ein attraktives Aush%u00e4ngeschild, wenn man sie als Mitarbeiter gewinnen will. %u201eEin 30 Jahre altes Haus ist schlicht kein Vorteil, wenn man junge, hochqualifizierte Leute gewinnen will%u201c, brachte es Gesch%u00e4ftsf%u00fchrer Franz Gletthofer beim Planertag vor dem i-Magazin-Mikro auf den Punkt. Der Schritt war unausweichlich: Schrack musste den Blick nach vorne richten. 2022 fiel die Entscheidung f%u00fcr ein neues Kapitel %u2013 und zwar f%u00fcr das gr%u00f6%u00dfte Bauprojekt der Unternehmensgeschichte.Vision: Technik darf sichtbar seinWer ein Geb%u00e4ude plant, denkt normalerweise zuerst daran, Leitungen, Kabelkan%u00e4le, Rohre und Installationen unsichtbar verschwinden zu lassen. Nicht so bei Schrack Technik. %u201eWir sind ein Technikunternehmen. Bei uns darf Technik sichtbar sein%u201c, so Gletthofer. Damit stellt er die Grundregel vieler Architekten bewusst auf den Kopf. Das neue Geb%u00e4ude soll nicht nur Arbeitsst%u00e4tte, sondern auch Schauplatz f%u00fcr das eigene Produktportfolio werden. Kabeltrassen bleiben sichtbar, Verteilungen werden bewusst gezeigt, Schrack-Produkte werden nicht hinter W%u00e4nden versteckt, sondern sind Teil der Architektur. F%u00fcr Besucher und Kunden wird das Geb%u00e4ude zum gr%u00f6%u00dften Schauraum f%u00fcr die hauseigene Technik. Nachhaltigkeit: Gold statt GreenwashingNat%u00fcrlich w%u00e4re ein solches Projekt ohne den Nachhaltigkeitsgedanken kaum denkbar. Doch Schrack Technik w%u00e4hlte nicht den bequemen Weg von Hochglanzbrosch%u00fcren und allgemeinen %u00d6ko-Floskeln. Stattdessen setzte man sich ein messbares Ziel: GoldZertifizierung.Diese Zertifizierung ist mehr als ein Sticker f%u00fcr die Eingangst%u00fcr. Sie verlangt klare Kriterien in Bezug auf Energieeffizienz, Baustoffwahl, Innenraumklima, Nutzerkomfort und %u00f6kologische Gesamtbilanz. Konkret beBild: ZoomVP.at / Schrack TechnikNEWS Schrack TechnikThomas Buchbauer %u2013 Recherche, Konzept und KurationSo soll es aussehen: Visualisierung des Schrack-Neubaus in der Herziggasse, Wien 23 %u2013 modern, transparent, nachhaltig
                                
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