Wenn 160 Aussteller, rund 8.500 Fachbesucher:innen und zwei Tage intensiver Austausch zusammenkommen, dann geht es um mehr als Produktneuheiten. Die Rexel expo 2026 in der Messe Wels war erneut jener Ort, an dem sich ablesen ließ, wie sich der Arbeitsalltag von Elektrotechnikbetrieben, Industrieunternehmen und Planer:innen verändert – und welche Werkzeuge dabei künftig den Unterschied machen.
Über die auf der Messe präsentierten neuen Serviceleistungen von Rexel Austria – insbesondere im Bereich Verteilerbau und CO₂-Transparenz im Einkauf – hat das i-Magazin bereits berichtet.
Unter dem Motto „Kompromisslos elektrisch“ positionierte sich Rexel Austria dabei nicht nur als Gastgeber eines Branchentreffpunkts, sondern als Akteur, der den Anspruch erhebt, operative Realität aktiv mitzugestalten. Zwei neu vorgestellte Services – ein umfassender Verteilerbau-Service sowie ein eigens entwickelter Carbon Tracker – standen exemplarisch für diese Entwicklung.
Vom Großhändler zum Lösungsanbieter
Der Elektrogroßhandel befindet sich seit Jahren im Wandel. Produktverfügbarkeit allein entscheidet längst nicht mehr über Wettbewerbsfähigkeit. Gefragt sind Planungssicherheit, Zeitersparnis, digitale Transparenz und verlässliche Prozesse – Faktoren, die auf Baustellen, in Werkstätten und in Einkaufsabteilungen täglich spürbar sind.
Rexel Austria adressierte genau diesen Punkt. Der Anspruch, nicht nur Produkte zu liefern, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungskette mitzudenken, zog sich wie ein roter Faden durch die Messe. Die expo fungierte damit einmal mehr als Plattform für Austausch, Weiterbildung und konkrete Problemlösungen – ergänzt durch Masterclasses, persönliche Gespräche und praxisnahe Demonstrationen. Sie machte sichtbar, dass sich der Markt zunehmend über Services, Daten und Prozesskompetenz definiert.
Zwei Services, die den Alltag treffen: Verteilerbau als Engpass – und als Service
Der Verteilerbau zählt zu jenen Bereichen, in denen sich Zeitdruck, technische Komplexität und Lieferkettenprobleme besonders verdichten. Verzögerungen wirken sich hier unmittelbar auf Projektabläufe aus. Genau an diesem Punkt setzte der neue Verteilerbau-Service von Rexel Austria an.
Im Zentrum stand ein klar strukturierter, praxisnaher Prozess – von der Bedarfserhebung über die technische Auslegung bis zur Übergabe des fertigen Verteilers. Entscheidende Elemente sind dabei eine herstellerneutrale Auswahl, eine schnelle Angebotslegung, hohe Warenverfügbarkeit und kurze Lieferzeiten. Ergänzt wird das Angebot durch die persönliche Betreuung durch geschulte Vertriebstechniker, die Betriebe durch alle Projektphasen begleiten. Ziel ist es, Koordinationsaufwand zu reduzieren und gleichzeitig Planungssicherheit zu erhöhen.
Thomas Stadlhofer, CEO von Rexel Austria, brachte den Ansatz auf den Punkt: Ziel sei es, Betriebe dort zu unterstützen, „wo im Alltag Zeitdruck, Komplexität und Informationsbedarf zusammenkommen“. Der Service sei so konzipiert, dass technische Expertise und digitale Abläufe ineinandergreifen – mit einem klaren Fokus auf Verlässlichkeit.
Auch Indzi Kodba, Sales Director Gewerbe & Handel, verwies auf den unmittelbaren Praxisbezug: Ein Verteiler müsse „vollständig, zuverlässig und pünktlich“ funktionieren. Erste Rückmeldungen aus dem Markt hätten gezeigt, wie hoch der Bedarf nach einer strukturierten, herstellerneutralen Lösung im Verteilerbau tatsächlich ist.
CO₂-Daten dort, wo Entscheidungen fallen
Während im Gewerbe Zeit und Verfügbarkeit dominieren, rücken in der Industrie zunehmend Nachhaltigkeits- und Berichtspflichten in den Vordergrund. Mit dem Carbon Tracker präsentierte Rexel Austria eine Lösung, die genau hier ansetzt.
Der Service macht den CO₂-Fußabdruck von Produkten über ihren gesamten Lebenszyklus transparent – auf Basis von Produkt-Umweltprofilen (PEP/EPD), einer KI-gestützten Analyse der technischen Daten sowie einer konsistenten Berechnungsmethodik. Für Industriekund:innen bedeutet das: keine aufwendigen Einzelanfragen bei Herstellern mehr, sondern gebündelte, vergleichbare und nachvollziehbare Informationen.
Künftig sollen diese Daten nicht nur in Reports für Projekte, Audits oder Nachhaltigkeitsberichte einfließen, sondern auch direkt im Webshop sichtbar werden – bis hin zur Berechnung der Gesamtemissionen eines individuellen Warenkorbs.
Stjepan Jozic, Sales Director Industry bei Rexel Austria, formulierte es klar: CO₂-Transparenz sei kein Zukunftsthema mehr, sondern eine akute Anforderung. Der Carbon Tracker liefere genau jene Datenbasis, die bisher nur mit erheblichem Aufwand verfügbar war – und verlagere Nachhaltigkeit damit dorthin, wo Einkaufsentscheidungen tatsächlich getroffen werden.
Messe als Spiegel der Branche
Die Rexel expo 2026 zeigte exemplarisch, wohin sich die Elektrobranche bewegt. Nicht einzelne Produkte, sondern Systeme, Services und Daten rücken in den Vordergrund. Digitalisierung wird dabei nicht als Selbstzweck verstanden, sondern als Mittel, um Abläufe robuster, planbarer und effizienter zu machen.
Dass sich rund 8.500 Fachbesucher:innen in Wels einfanden, unterstrich die Relevanz dieses Ansatzes. Die expo war kein Schaufenster, sondern ein Arbeitsraum für eine Branche, die unter hohem Transformationsdruck steht – und zugleich enormes Potenzial hat.
Rexel Austria positionierte sich dabei klar: als Partner, der zuhört, strukturiert und Lösungen anbietet, wo sie im Alltag tatsächlich gebraucht werden. Genau darin lag die eigentliche Aussage dieser Messe.
Weitere Informationen auf: https://www.rexelexpo.at/
Quelle: Rexel Austria






