Vertrauen verpflichtet – eine free@home-Projektgeschichte

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Alle Funktionen, die für ein Einfamilienhaus sinnvoll sind, werden durch Busch-free@home abgedeckt.

Von einem Bussystem hatte Bauherr M. Vogel bislang eigentlich nur negatives gehört. Den Neubau am Rande Wiens, mit seinen stattlichen rund 300 m2 Wohnfläche, aber ganz ohne Komfortfunktionen auszustatten, kam auch nicht in Frage. Dementsprechend groß war die Skepsis, die Vorgaben dadurch aber auch klar und präzise: Einfach zu beherrschen und vor allem flexibel, sollte das zukünftige Smart Home sein. Elektroinstallateur Hermann Stubits, aus dem 23. Wiener Gemeindebezirk, hatte dazu bereits das passende System im Auge und musste seinen Bauherren nicht lange überzeugen. Zugegeben, der Elektriker ist ein Freund der Familie und daher war natürlich schon ein großes Vertrauen vorhanden – große Überredungskunst war so nicht vonnöten. Auf der anderen Seite muss man aber bedenken, dass ein Freundschaftsverhältnis den Druck, ordentliche Arbeit zu leisten und zuverlässige Produkte einzubauen, eher erhöht als Auf den Bedienpaneelen, auf allen vier Stockwerken, lassen sich sämtliche Funktionen des Smart Homes steuern.   verringert. Man will ja schließlich nicht die Freundschaft belasten, oder sich bei jedem Grillabend anhören müssen, was man für einen Pfusch verbaut hat. Dementsprechend groß muss das Vertrauen also nicht nur in die eigene Arbeit, sondern auch in das Produkt sein.

„Als Familienbetrieb, der bereits seit der vorigen Generation auf die Marken ABB und damit auch auf Busch-Jaeger setzt, fiel mir die Entscheidung für Busch-free@home leicht“, erzählt Stubits. „Als kleiner Betrieb, haben wir kein Interesse an einem hoch aufwändigen Smart Home-System. Unser Anspruch lautet daher, dass es genauso einfach für den Installateur, als auch für den Kunden handzuhaben sein muss. Als ich free@home zum ersten Mal sah, wusste ich, dass ich mit diesem System arbeiten will.“ Bemerkenswert dabei ist, dass Stubits bereits Interesse hatte, als free@home noch gar nicht in Österreich auf dem Markt war. So gesehen kann man den Einsatz in der Wiener Villa sogar als Österreichpremiere bezeichnen.

Was ist Busch-free@home?
Busch-Jaeger sieht free@home nicht als Konkurrenz zu KNX, sondern positioniert das System zwischen einer konventionellen Elektroinstallation und KNX – mit Funktionen, die die Bedürfnisse von Einfamilienhäusern und Wohnungen abdecken. „Entscheidend ist das Verhältnis von Automatisierungsgrad zu Investitionsvolumen“, erklärt Alexander Döpper, Vertriebsingenieur bei Busch-Jaeger. Und das nicht Die Busch-Welcome-Außenstation ist ebenfalls in free@home integriert. Die Kamera zeigt nicht nur an wer an, der Tür klingelt, sondern zeichnet bei Abwesenheit auch alle Besucher auf. nur auf der Konsumentenseite, denn für die Einrichtung von free@home sind keine umfangreichen Programmierkünste vonnöten. Nach einer 2-Draht-Verkabelung (so wie auch bei KNX), wird das System über eine sehr intuitive Oberfläche konfiguriert. Aufwändige Schulungen, teure Software oder Lizenzkosten fallen für den Elektroinstallateur weg. „Mit dem Busch-Jaeger-System lassen sich klassische Einfamilienhäuser bedienen und schnell mit verschiedenen Komfortfunktionen ausstatten. Da braucht es keine komplexen und abschreckend klingende Logikfunktionen,“ bestätigt auch Ing. Nemere Kovács, Außendienstmitarbeiter bei ABB für den Bereich Gebäudetechnik.
In einem klassischen Einfamilienhaus werden viele KNX-Funktionen laut Busch-Jaeger einfach nicht gebraucht oder anders gesagt, mit den Wünschen des Kunden gar nicht ausgereizt. Aus diesem Grund ist free@home auf 64 Teilnehmer beschränkt. „Häuser, die an dieser Grenze kratzen, sind eher schon für KNX prädestiniert,“ bemerkt Döpper.
Unschlagbares Argument für free@home ist aber vor allem eines. Die Bewohner, also die eigentlichen Nutzer, können jederzeit vorhandene Einstellungen

selbstständig nachjustieren. Soll beispielsweise das Aufwachszenario (Hochfahren der Jalousien, langsames Starten der Beleuchtung etc.) um eine halbe Stunde später einsetzen, muss nicht extra der Elektriker gerufen werden. Der Kunde kann verschiedene Werte, wie Lichtszenen oder Jalousien, nachträglich und ohne fremde Hilfe, am eigenen Laptop, die richtigen Zugangsdaten vorausgesetzt, selbst verändern. So muss sich der Bauherr und zukünftige Bewohner in kein Abhängigkeitsverhältnis begeben.

Die Konfiguration und der Betrieb von free@home erfolgt plattformunabhängig über handelsübliche Computer oder Tablets. So können auch die Bewohner selbstständig nachjustieren.  Was wird gesteuert?
Das Haus reizt mit seinen vier Stockwerken alle Funktionalitäten aus. Wie bei modernen Gebäuden üblich, lassen weite und großzügig verteilte Fenster viel Tageslicht ein. Dementsprechend groß fällt alleine der Anteil der Jalousien-Steuerung am System aus. Dazu kommen Lichtmanagementfunktionen, die vom einfachen Ein- und Ausschalten, über Dimm-, Panik- und alles-aus-Funktionen reichen. Auch die Sprechanlage ist mitsamt Schließfunktion, Audio- und Videoübertragung integriert.
Die Alarmanlage ist unabhängig vom System, kommuniziert aber bei Auslösung über Binäreingang mit free@home, damit alle Lichter eingeschaltet werden und die Jalousien hochfahren. Heizung, Lüftung und Klimaanlage wurden aus bautechnischen Gründen nicht integriert, da sich die dazugehörigen Anlagen im Nachbarhaus befinden.
Zur Steuerung des Systems, ist auf allen vier Stockwerken jeweils ein Touch-Panel angebracht. Im Dachgeschoß ersetzt das Panel gleich alle herkömmlichen Schalter. Alternativ dazu, kann natürlich auch über Tablet und Smartphone gesteuert werden.

Moderne Architektur verlangt nach einer modernen Elektroinstallation. Das muss aber nicht zwangsläufig mit einem hohen Programmierungsaufwand einhergehen.

„Bei diesem Projekt kamen alle Faktoren zusammen, die für Busch-free@home sprachen“, freut sich Döpper abschließend. „Der Kunde wünschte sich Komfort,

Energieeffizienz und Automatisierung, scheute aber das Risiko, in ein Abhängigkeitsverhältnis zu geraten. Der hohe Grad an Flexibilisierung, den Busch-free@home bietet, war schließlich das ausschlaggebende Entscheidungskriterium. Das Vertrauen, das Elektroinstallateur Hermann Stubits von Anfang an in die Marke setzte, freut uns darüber hinaus natürlich ganz besonders!“

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0 Kommentar

Chris 26. Juli 2017 - 21:29

Ist man mit Free@home nicht deutlich abhängiger von BJ/ABB, als beim setzen auf Standards wie KNX ? Wenn KNX in Kombination mit einer anständigen Logik/visuengine aufgesetzt wird, kann der Endnutzer über die Visu mindestens genauso tief in die Konfiguriation eingreifen wie über Free@home und ist damit hard- und softwaremässig völlig unabhängig.

Greets,

Chris

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