Der entscheidende Erfolgsfaktor dabei ist Transparenz: Nur wer genau weiß, wann, wo und wie viel Energie verbraucht wird, kann gezielt Maßnahmen zur Effizienzsteigerung setzen, Lastspitzen reduzieren und langfristig Kosten senken.
Transparenz beginnt in der Niederspannungsverteilung

Die kompakten SENTRON COM Schutzgeräte mit Mess- und Kommunikationsfunktion schaffen Transparenz bis in den Endstromkreis, und das in nur 1 Teilungseinheit. (Bild: Siemens AG)
Gerade in der Niederspannungs-Energieverteilung von Zweckgebäuden, kritischen Infrastrukturen und Produktionsanlagen entscheidet ein durchdachtes Zusammenspiel aus Messtechnik, Schutztechnik und Software über den Erfolg eines Energiemanagements.
Moderne Mess- und Schutzgeräte erfassen heute nicht nur Energieverbräuche, sondern liefern zusätzlich wertvolle Informationen zur Netzqualität, Anlagenzuständen und Betriebssicherheit. Diese Daten bilden die Grundlage, um Einsparpotenziale systematisch zu identifizieren – ohne die Versorgungssicherheit zu beeinträchtigen.
Ein wesentlicher Vorteil: Die Messung erfolgt direkt auf der Feldebene, dort wo Energie tatsächlich verbraucht wird. So lassen sich Lastspitzen frühzeitig erkennen, Verbraucher vergleichen und Optimierungsmaßnahmen gezielt ableiten.
Intelligente Schutzschaltgeräte schaffen Mehrwert
Einen wichtigen Beitrag zur transparenten Energieverteilung leisten kommunikations- und messfähige Schutzschaltgeräte aus dem Siemens SENTRON Portfolio. Lösungen wie der Leitungsschutzschalter 5SL6 COM oder der AFDD/LS Schalter 5SV6 COM vereinen Schutz- und Messfunktionen in einem Gerät.
Sie lassen sich in gängige Endstromkreise integrieren und stellen Energiedaten sowie Zustandsinformationen direkt zur Verfügung. Damit erhöhen sie nicht nur die Transparenz bis auf Stromkreisebene, sondern unterstützen Betreiber auch bei der Erfüllung relevanter Normen und Vorgaben im Energiemanagement.
Dank standardisierter Schnittstellen wie Modbus oder PROFINET erfolgt die Einbindung in übergeordnete Automatisierungs- und Energiemanagementsysteme einfach und durchgängig. Visualisierte Energiedaten ermöglichen eine schnelle Bewertung – kritische Abweichungen werden sofort sichtbar.
Einfacher Einstieg: das Energiemonitoring Starterkit

Die kompakten SENTRON COM Schutzgeräte mit Mess- und Kommunikationsfunktion schaffen Transparenz bis in den Endstromkreis, und das in nur 1 Teilungseinheit. (Bild: Siemens AG)
Für viele Unternehmen stellt sich die Frage, wie der Einstieg in ein strukturiertes Energiemonitoring schnell, wirtschaftlich und ohne hohen Engineering Aufwand gelingen kann. Vorkonfigurierte Lösungen bieten hier einen klaren Vorteil.
Das Energiemonitoring Starterkit von Siemens kombiniert aufeinander abgestimmte Komponenten zur Messung, Datenerfassung und Auswertung. Ein zentrales Energiedatenmanagementsystem übernimmt die Visualisierung, Analyse und das Reporting und stellt die relevanten Informationen über ein integriertes Webinterface bereit.
So entsteht vom ersten Tag an Transparenz über Energieverbräuche. Gleichzeitig unterstützt das System normative Anforderungen – etwa im Rahmen der ISO 50001 – sowie gesetzliche Vorgaben aus Energieeffizienzrichtlinien. Integrierte Alarmfunktionen ermöglichen eine schnelle Reaktion auf Grenzwertüberschreitungen und Abweichungen im Betrieb.
Das Ergebnis: ein niederschwelliger Einstieg in das Energiemonitoring mit sofortigem Mehrwert – und eine skalierbare Basis für die langfristige Optimierung der Energieeffizienz.
Mehrwert für die Praxis
Für Elektrofachkräfte, Planer und Betreiber bedeutet das:
Wer auf intelligente Messtechnik, durchgängige Kommunikation und einfach implementierbare Einstiegslösungen setzt, schafft die Grundlage für wirtschaftliche, sichere und zukunftsfähige Energieverteilungen.
Gleichzeitig profitieren Kunden von einem schnellen, normenkonformen Zugang zum Energiemanagement – und damit von messbaren Effizienzgewinnen.
Weitere Informationen: www.siemens.at/energiemonitoring
Quelle: Siemens AG