Was Betreiber jetzt wissen müssen:

Abschaltung der 2G- und 3G-Netze

von Julia Petz
Foto: © Legrand GmbH

Die Mobilfunkanbieter treiben den Modernisierungskurs weiter voran: Ältere Standards wie 2G und 3G werden in den kommenden Jahren abgeschaltet. Während Smartphones davon nur selten betroffen sind, stellt dieser Schritt viele IoT-Geräte vor große Herausforderungen – darunter auch vernetzte Mess‑, Steuer‑ und insbesondere Ladelösungen.

Warum ist die 2G-Abschaltung ein Problem für Ladesäulen?

Viele ältere Ladestationen nutzen das 2G-Netz, um:

  • die Kommunikation mit Backend-Systemen sicherzustellen,
  • Ladevorgänge zu authentifizieren,
  • Ladepunkt‑Statusdaten an die Betreiber zu übertragen,
  • Software-Updates zu erhalten.

Ladestationen mit 2G-Unterstützung (GSM/GPRS) sind vor allem im älteren Bestand weit verbreitet, wenn das 2G-Netz aber abgeschaltet wird, funktionieren die Verbindungen zum Backend nicht länger und die Säulen können keine Ladevorgänge ordnungsgemäß abrechnen oder den Status übermitteln. Ohne eine rechtzeitige Umrüstung (wenn Möglich) verlieren sie demnach ihre Onlinefähigkeit und damit ihre Betriebsbereitschaft.

Migration auf 4G/5G

Die freiwerdenden Frequenzen sollen künftig für den Ausbau von 4G und 5G genutzt werden. Dies kann dann die Netzabdeckung und Stabilität, insbesondere im ländlichen Raum fördern. Für die Ladeinfrastruktur bedeutet das:

  • schnellere Datenübertragung,
  • zuverlässigere Kommunikation,
  • bessere Voraussetzungen für dynamisches Lastmanagement und smartes Laden.
Was Betreiber jetzt tun sollten
  1.  Bestandsanalyse: Prüfen, ob die Ladesäulen noch 2G- oder 3G-Modems nutzen.
  2. Hardware-Upgrade: Planen Austausch von Modems auf mindestens 4G/LTE wenn möglich oder direkt auf das Austauschprogramm von Ecotap zurückgreifen.
  3. Frühzeitig handeln: Ladesäulen, die nach Mitte 2028 nicht umgestellt wurden, können ausfallen und damit rechtlich wie wirtschaftlich unbrauchbar werden.
Vorteile der neuen, zukunftssicheren Ladesäulen von Ecotap

Die Modernisierung bietet nicht nur Sicherheit, sondern auch echte Mehrwerte. Die neuen 4G/5G-fähigen Ecotap-Ladesäulen punkten mit zahlreichen Funktionen:

Zukunftssichere Technologie & Kommunikation
  • Grid-fähig. Die Ladesäulen können problemlos in intelligente Stromnetze integriert werden und unterstützen moderne Energiemanagement-Konzepte.
  • 4GKommunikation. Dank zukunftssicherer LTE-Anbindung bleibt die Online-Verbindung stabil und konform mit den anstehenden Mobilfunkumstellungen.
  • LAN-Anschluss integriert. Für Standorte mit fester Netzwerkstruktur ist eine kabelgebundene Verbindung jederzeit möglich.
Hohe Flexibilität für Betreiber
  • Freie Backend-Wahl. Nutzer können ihr bevorzugtes Abrechnungssystem nutzen und bleiben nicht an einen einzelnen Anbieter gebunden.
  • Payment-Terminal optional. Eine Bezahlstation kann bei Bedarf ergänzt werden.
Effiziente Nachrüstung & Wiederverwendung
  • Bestehendes Fundament & Standfuß nutzbar. Der Austausch älterer Modelle erfolgt kostenschonend, da keine aufwendigen Fundamentarbeiten nötig sind.
  • Komplett neue Hardware. Gehäuse, Elektronik und Komponenten sind neu und entsprechen aktuellen Qualitäts- und Sicherheitsstandards.
Langlebigkeit & Qualität
  • Robust. Die neue Bauweise sorgt für hohe Widerstandsfähigkeit gegen Witterung und Vandalismus.
  • Branding weiterhin möglich. Betreiber können die Ladesäulen optisch an ihr Corporate Design anpassen.
Rechtliche Sicherheit & Garantie
  • Erfüllung aktueller Normen. Die Ladesäulen entsprechen den neuesten technischen und gesetzlichen Vorgaben.
  • Eichung für 8 Jahre. Rechtssicherheit für Betreiber und Nutzer über einen langen Zeitraum.
  • 2 Jahre Garantie. Betreiber erhalten zusätzliche Sicherheit beim Betrieb der neuen Hardware.

Jetzt Kontakt aufnehmen und eine Beratung zu Ladelösungen von Ecotap erhalten!  

Quellen:

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