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                                    28 1/2026Wenn Bedienung, Sensorik und Architektur zusammenr%u00fcckenWieder ein Hallenwechsel, wieder ein anderes Thema, wieder dieselbe Erfahrung: Man m%u00f6chte l%u00e4nger bleiben, muss aber weiter. Theben fiel mit iONprime auf, einer KNX-Bedienserie, die Technik ausdr%u00fccklich sichtbar machen will. Raumcontroller mit 4-Zoll-Touchdisplay, Tastsensoren mit verschiedenen Wippenvarianten, integrierte Sensorik f%u00fcr Temperatur, Feuchte, Helligkeit, CO%u2082 und %u2013 je nach Ger%u00e4t %u2013 weitere Raumparameter, hochwertige Materialien und eine klare gestalterische Linie zeigen, wie stark die Bedienebene inzwischen zum Teil der architektonischen Aussage wird. Technik soll nicht mehr hinter der Wand verschwinden, sondern in ihrer Funktion verst%u00e4ndlich und in ihrer Erscheinung akzeptiert sein.Dass Lichtsteuerung heute l%u00e4ngst mitten im Effizienzthema angekommen ist, zeigte Steinel. Bluetooth Mesh, Sensorintelligenz, vernetzte Innen- und Au%u00dfenbeleuchtung, RS Pro-Serien, Cube-Au%u00dfenleuchten, MD IR D180 und nexx.IS Pro %u2013 die Botschaft war eindeutig: Licht wird dann effizient, wenn es nutzungsabh%u00e4ngig gef%u00fchrt wird. Steinel spricht von Einsparungen von bis zu 95 Prozent gegen%u00fcber %u00e4lteren T8-L%u00f6sungen; interessanter als die Zahl war auf der Messe aber die dahinterliegende Logik. Licht folgt Pr%u00e4senz, Nachbarfunktion, Konstantlicht und digitaler Parametrierung. Damit wird es zum aktiven Betriebssystem f%u00fcr Wege, Treppenh%u00e4user, Tiefgaragen und Au%u00dfenr%u00e4ume.Bei Signify war gut zu sehen, wie stark intelligentes Lichtmanagement inzwischen in Richtung Ki-gest%u00fctzter Geb%u00e4udeinteraktion r%u00fcckt. F%u00fcr das System Interact stellte das Unternehmen unter anderem den kontextbewussten KI-Assistenten Bulbi vor, der bei Inbetriebnahme, Anleitungen und Fehlerbehebung unterst%u00fctzen soll. Dazu kommen ein leistungsf%u00e4higeres Interact Gateway mit bis zu 200 Lichtpunkten pro Gateway und die neue Interact Building Suite, die Analysen zu Energieverbrauch, Raumbelegung und Systemzustand erweitert, KPIs geb%u00e4ude%u00fcbergreifend nutzbar macht, vorausschauende Wartung unterst%u00fctzt und sogar Notbeleuchtungstests automatisiert dokumentieren kann. Signify zeigte damit sehr klar, wie eng Lichtmanagement, Geb%u00e4udeautomation und Alltagstauglichkeit inzwischen zusammenr%u00fccken.Ein Hersteller, der auf mehreren Ebenen in Gespr%u00e4chen und Nebenschaupl%u00e4tzen pr%u00e4sent war, war Zumtobel. Zum einen positionierte sich das Unternehmen mit Litecom, Sensorik, Automatisierung, Dokumentation und Leistungs- beziehungsweise Lebenszyklusdaten als Partner f%u00fcr die Umsetzung der EPBD. Zum anderen entstanden um den Messeauftritt herum zwei strategische Erweiterungen: die Partnerschaft mit Legrand f%u00fcr integrierte Licht- und Steuerungsl%u00f6sungen in datengetriebenen Geb%u00e4uden sowie die Aufnahme der modularen, materialeffizienten APL-Systeme ins Portfolio. Wer diese drei Bausteine zusammennimmt, erkennt recht gut, worin heute die Sto%u00dfrichtung liegt: weniger singul%u00e4res Produktdenken, mehr Beratung, mehr Systemintegration, mehr Ressourceneffizienz.Auch die Nebenschaupl%u00e4tze dieser Messe waren deshalb keine blo%u00dfen Randnotizen. Die DALI Awards 2026 verzeichneten eine Rekordbeteiligung und machten sichtbar, wie tief standardisierte digitale Lichtsteuerung inzwischen in der Praxis angekommen ist. Beim Designplus Award by Light + Building wurden unter anderem ABB, Mennekes, Jung und Zumtobel ausgezeichnet. Solche Preise sind auf Messen mehr als freundliche Begleitmusik. Sie zeigen, welche Produkte und Denkans%u00e4tze im Feld aus Standardisierung, Nachhaltigkeit, Gestaltung und Vernetzung gerade besonders gut andocken.Vier Tage sind viel %u2013 und nie genugNach vier Tagen bleibt von so einer Messe immer auch etwas sehr K%u00f6rperliches zur%u00fcck. Man kennt irgendwann die Abfolge bestimmter Hallen, wei%u00df, wo sich die Wege stauen, welche Rolltreppe Zeit spart und an welchem Stand man gern noch zehn Minuten l%u00e4nger geblieben w%u00e4re. Und man ahnt ziemlich genau, wie viele Hersteller man trotz aller Disziplin gar nicht bzw. nicht in der Tiefe besuchen konnte, die sie verdient h%u00e4tten. Das geh%u00f6rt zur Wahrheit einer Messe wie dieser. Sie ist in vier Tagen nicht zu bew%u00e4ltigen, sondern nur zu begehen.Gerade deshalb ist das ehrlichste Fazit vielleicht dieses: Die Light + Building 2026 zeigte keine Branche, die auf das eine gro%u00dfe WunTOP-THEMA %u00bbDie Higlights der Light + Building 2026%u00abFoto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera, Jochen G%u00fcntherFoto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
                                
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