Fachkräf te-Entwicklung in den USA

Purdue University eröffnet zwei Technik-Labs von Rittal und Eplan

von Laura Peichl
Foto: © Purdue

Die Purdue University in Lafayette, USA, feierte am 15. September 2026 die offizielle Eröffnung des neuen Eplan Electrical Engineering Technology Projects Lab sowie des Rittal Automation Systems Lab. Die beiden Labore sind Teil der strategischen Partnerschaft zwischen Purdue Polytechnic, Rittal und Eplan zur Förderung von Engineering, Smart Manufacturing und praxisnaher Ausbildung. Studierende erhalten dort Zugang zu modernsten Engineering – und Automatisierungstechnologien, die der US-Markt dringend braucht.

Die zwei neuen Lernlabore in der Dudley Hall sind jetzt Teil des „Engineering and Polytechnic Gateway Complex“ der Purdue University. Ziel der internationalen Partnerschaf t mit Rittal und Eplan ist, die Fachkräf teentwicklung in den USA zu stärken und Studierende auf Karrieren im Smart Manuf acturing vorzubereiten. Purdue zählt innerhalb des „Rittal und Eplan Partner Network“ als wichtigster akademischer Forschungspartner in den USA. Die f ünf jährige Zusammenarbeit spiegelt das umf assende Engagement von Rittal und Eplan wider, die Ausbildung durch Technologien in Sof tware und Fertigung sowie integrierte Workf lows zu stärken, die in der Industrie zunehmend zum Einsatz kommen.

“Industry Ready, Day One”

Gut ausgebildete Fachkräf te zu f inden, ist f ür Industrieunternehmen in den USA enorm wichtig. Hier setzen Purdue, Eplan und Rittal an, um mit praxisnaher Ausbildung dem Arbeitsmarkt künf tig talentierte Technik-Absolventen zur Verf ügung zu stellen. Die zwischen dem Purdue Polytechnic Institute, Rittal und Eplan entwickeltenLabore bringen Branchenexpertise und Ingenieurtechnik in die Lernumgebung ein und schaf f en damit von Beginn an einen Nachschub an qualif izierten Fachkräf ten.

„Die Rittal- und Eplan-Labs bieten einzigartige Umgebungen, in denen Studierende der Purdue University praktische Erf ahrungen mit Werkzeugen und Prozessen sammeln können, die f ür eine Vielzahl technologieorientierter Branchen von entscheidender Bedeutung sind“, sagte Daniel Castro, Dekan des Purdue Polytechnic Institute. „Purdue Polytechnic hat sich schon immer auf praktisches Lernen und Problemlösungsf ähigkeiten konzentriert, um die nächste Generation arbeitsmarktreif er Talente vorzubereiten. Durch die Integration von Rittal und Eplan in unseren Lehrplan erhalten unsere Studierenden Einblicke in einen nahtlosen Prozess vom Design bis zur Produktion.“

Das Ziel: Nahtlose Workflows von Engineering bis Fertigung Die beiden Labs sind zentraler Bestandteil der Purdue School of Engineering Technology und bieten angehenden Ingenieuren die Möglichkeit, praktische Erf ahrungen mit State-of -the Art-Technologien im Steuerungs- und Schaltanlagenbau zu sammeln. Dazu zählen Kenntnisse f ür integrierte Lösungen vom Engineering mit der Eplan Plattf orm bis in die Fertigung mit Rittal Systemtechnik wie Schaltschränke und Automatisierungstechnik

Automatisierung immer mitgedacht

Das Eplan Lab konzentriert sich auf computergestütztes Engineering und die elektrische Konstruktion. Studenten im Bereich Elektrotechnik lernen künf tig im Rahmen ihrer Ausbildung die Bandbreite der Eplan Plattf orm kennen. Im Steuerungs – und Schaltanlagenbau wird zudem geschult, wie Daten vom Engineering in die Welt der Fertigung automatisiert übergeben werden können. Das Rittal Lab bietet den Studierenden praxisorientiertes Training mit physischer Inf rastruktur – beispielsweise die automatisierte Verdrahtung per Rittal Wire Terminal WT C. Geplant sind die Vermittlung von Kenntnissen bei Industrie-Schaltschränken, Stromverteilungssystemen und weiterer Automatisierungs-Hardware. Weiterhin soll künf tig ein Rittal Wire Handling System zum Einsatz kommen: Damit lassen sich dann konf ektionierte Drähte per Druckluf t direkt an entsprechende Verdrahtungs-Arbeitsplätze schicken.

Symbolbild: Partnerschaft von Purdue University, Rittal und Eplan

FDie Stärken von Industrie und Wissenschaft vereint – von links: Dr. Rami Ghannam, Professor & Department Head School of Engineering Technology, Dr. Daniel Castro, Dean, Purdue Polytechnic Institute, Udayan Senapati, CEO, Rittal North America, Sebastian Seitz, CEO, Eplan – Bildquelle: Purdue.

Dieser integrierte Ansatz spiegelt wider, was Industrieunternehmen benötigen: die Ef f izienz von Prozessen und die Skalierung des Geschäf tes zu steigern. Zugleich prof itieren die Studierenden von branchenrelevanten Kompetenzen, die in allen wichtigen amerikanischen Industriezweigen, darunter Automobilindustrie, Luf t – und Raumf ahrt sowie Fertigung, anwendbar sind.

„Die Industrie verändert sich rasant, und die nächste Generation von Ingenieuren braucht mehr als nur ein Verständnis f ür einzelne Technologien. Sie müssen verstehen, wie Engineering und Fertigung zusammenwirken“, sagte Sebastian Seitz, CEO von Eplan. „Genau das macht unsere Partnerschaf t mit der Purdue University so wichtig. Wir geben den Studierenden die Möglichkeit, in einem Umf eld zu lernen, das die Realität der modernen Industrie widerspiegelt. Das wird ihnen später helf en, in Unternehmen einen innovativen Beitrag zu leisten und Führungsauf gaben zu übernehmen. Wir investieren nicht einf ach nur in zwei Labs; wir investieren in die Ingenieure, die die Zukunf t der amerikanischen Fertigungsindustrie gestalten werden.“

Als wichtigster akademischer Forschungspartner in den USA innerhalb des Rittal und Eplan Partner Networks geht die Zusammenarbeit der Purdue University mit den Unternehmen über die beiden Labs hinaus. Die Partnerschaf t umf asst auch Pläne f ür Stipendien, Praktika, Weiterbildungsmöglichkeiten sowie gemeinsame Forschungs – und Entwicklungsinitiativen.

Weitere Informationen auf:

www.rittal.com & www.eplan.com

Quelle: Rittal und Eplan

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