Im Peak Vienna haben Euro Unitech und Jung ihren neuen Showroom eröffnet. Was dort gezeigt wird, ist alles andere als ein Technikmuseum für Spezialisten, sondern vielmehr ein moderner Erlebnisraum für Elektrotechniker, Planer, Architekten, Investoren – und auch für Konsumenten, die wissen wollen, wie Smart Home heute tatsächlich funktioniert.
Man kann über Smart Home viel reden. Über Komfort, Sicherheit, Design, Energieeffizienz, Nachrüstbarkeit und jene berühmten Szenen, bei denen ein einziger Tastendruck das halbe Zuhause in Bewegung setzt. Man kann aber auch einfach in den neuen Jung-/Euro-Unitech-Showroom im Peak Vienna gehen und sich ansehen, was davon im echten Raum wirklich passiert.
Der neue Showroom liegt im Erdgeschoß des Peak Vienna in der Floridsdorfer Hauptstraße 1 – gut einsehbar von der Straße aus und damit schon auf den ersten Blick das Gegenteil einer versteckten Technikzentrale. Hier soll moderne Elektrotechnik nicht im Hintergrund verschwinden, sondern sichtbar, verständlich und erlebbar werden.
Genau das war der Gedanke hinter der offiziellen Eröffnung, die Euro Unitech gemeinsam mit Jung am 10. und 11. Juni 2026 im Rahmen eines Sommerfests feierte. Fingerfood, Drinks, Live-Entertainment und eine entspannte Atmosphäre bildeten den Rahmen – im Mittelpunkt stand aber eindeutig die Frage: Wie fühlt sich moderne Elektrotechnik an, wenn sie nicht auf Folien erklärt, sondern im Raum erlebt wird?
Die Antwort darauf gaben zahlreiche Branchenvertreter gleich selbst. Elektriker, Einkäufer, Planer, Architekten und Vertreter des Großhandels kamen, um das Team rund um Rainer Breineßl, Euro Unitech und Jung Österreich zu würdigen. Dass der neue Showroom in Wien einen Maßstab setzt, wurde dabei rasch klar.
Drei Bereiche, viele Aha-Momente
Der Showroom ist in drei Zonen gegliedert: Office, Living und Hospitality. Damit wird Smart Home nicht als abstrakte Systemwelt gezeigt, sondern dort, wo es später auch wirken soll – im Büro, im Wohnraum, im Bad oder im Hotelzimmer.
Schon beim ersten Rundgang wird sichtbar, wie breit das Spektrum geworden ist. Jung Home zeigt, wie bestehende 230-Volt-Installationen smartifiziert werden können. Über Schaltaktoren, Binäreingänge, Jalousiesteuerung und Raumthermostate lassen sich Funktionen nachrüsten, ohne dafür gleich Wände aufzuschlitzen, für Staubwolken zu sorgen und die halbe Installation herauszureißen. Gleichzeitig wird demonstriert, wie Jung Home über den Server mit KNX verbunden werden kann. Aus zwei Welten wird damit eine praxisnahe Lösung.

Die Ausstellung verdeutlicht, wie technische Funktionen und anspruchsvolles Design in modernen Gebäuden zusammenwirken. (Bild: © i-magazin.com)
Für Endkunden klingt das zunächst technisch. Im Raum selbst wird es plötzlich einfach: Temperatur verändern, Steckdosen schalten, Licht dimmen, Szenen abrufen, Vorhänge bewegen, den Fernseher aus dem Möbel fahren lassen. Dazu kommen Sicherheitsaspekte wie 128-Bit-Verschlüsselung oder KNX Secure – Themen, die für öffentliche Bereiche, Hotels und sicherheitsrelevante Gebäude immer wichtiger werden.
Auch das Design bekommt seinen Platz. Die Le-Corbusier-Farbpalette mit 63 Farben zeigt, warum Schalter längst nicht mehr nur weiße Zweckobjekte sein müssen. Gerade für Architekten eröffnet das eine Spielwiese, auf der Wandfarben, Teppichböden, Leuchten und Schalter gestalterisch zusammenspielen können.
Vom Hotelzimmer bis zum Saugroboter
Besonders anschaulich wird es im Hospitality-Bereich. Dort wird gezeigt, was ein modernes Hotelzimmer heute können kann: Präsenzmelder erfassen Bewegung, Glasflächen werden milchig, Lichtstimmungen verändern sich, Vorhänge fahren, TV-Szenen starten, Nachtlichtfunktionen weisen den Weg, Luftqualitätsanzeigen geben Orientierung. Dazu kommen Magnetic Charger, USB-C-Steckdosen, schnelle Ladepunkte und Bedienoberflächen, die auch Gäste verstehen, die keine Technikfans sind.
Ein weiteres Beispiel: unsichtbare Lautsprecher, etwa über ein eingebundenes Revox-System. Der Ton ist da, die Technik verschwindet in der Wand und im Blumentopf. Genau solche Details machen den Showroom auch für Architekten interessant, die Räume gestalten wollen, ohne sie mit sichtbarer Technik zu überladen.
Und dann sind da jene kleinen Momente, die aus Smart Home Alltag machen. Etwa die „Zentral aus“-Funktion beim Verlassen des Hauses – oder die Szene, bei der sich eine Klappe öffnet und der Saug- und Wischroboter seinen Dienst beginnt, während niemand zu Hause ist. Das ist nicht Science-Fiction, sondern ziemlich nüchterne Elektrotechnik mit hohem Komfortfaktor.
Der Showroom ist damit keine Bühne für zwei Eröffnungstage, sondern eine dauerhafte Anlaufstelle. Willkommen sind Elektrotechniker mit Kunden, Planer, Architekten, Investoren, Großhandelspartner – und auch Endkundinnen und Endkunden. Voraussetzung ist eine Terminvereinbarung beziehungsweise Anmeldung.
Wer also wissen will, was Smart Home heute wirklich leisten kann, muss nicht auf die nächste Messe warten. In Wien gibt es nun einen Ort, an dem man es ansehen, ausprobieren und begreifen kann. Ein Dank gilt Rainer Breineßl, seinem Team und Jung: Smart Home hat in Wien endlich ein herzeigbares Zuhause gefunden.
Interessierte können Termine unter 01/ 6627250 oder vereinbaren.









