Für Ortbeton- und vorgefertigte Elementdecken:

Zentral-Übergangskasten von Kaiser

von Laura Peichl
Foto: © Kaiser GmbH & Co. KG

Auf Anregung der Betonbaubranche hat Kaiser einen Zentral-Übergangskasten aus halogenfreiem Polyethylen für den Einsatz in der Werksfertigung und im Ortbeton entwickelt.

(Codes: Kaiser)

Der neue Übergangskasten wird in die Decke als zentraler Einspeisepunkt über Elektroverteilungen und Trassen einbetoniert, um Rohre unterschiedlicher Größen zusammenzuführen. Die im Kasten gebündelten Leitungsrohre können über verschiedene Auslässe zum Beispiel an darunter liegende Stromkreisverteiler weitergeführt werden. Der neue Zentral-Übergangskasten verfügt über 24 obere Rohreinführungen der Größe M20 bis M25 sowie sechs Anschlüsse im Format M25 bis M32, die oberhalb der in der Regel 4 bis 6 cm starken Filigrandecke liegen. An den Stirnseiten, die zur Aneinanderreihung von Kästen genutzt werden können, ist jeweils eine Einführung von M40 bis M63 angebracht. Weitere Anschlussmöglichkeiten bieten vier großflächig ausschlagbare Fenster zur bündelweisen Rohreinführung. Optionale 45 mm hohe Aufsatzrahmen, die sich bedarfsgerecht aufeinandersetzen lassen, dienen bei Unterdeckenisolierungen der Abstandsüberbrückung zwischen Rohbeton- und Fertigdecke. Zur Installation wird das Frontteil des neuen Übergangskastens mit zwei System-Haftmagneten auf dem Schaltisch oder mit Nägeln oder Klebern auf der Schalung befestigt und das Oberteil aufgerastet. Die Haftmagneten ermöglichen das präzise, vollautomatisierte Positionieren der einzubettenden Elektro-Installation durch Schalungsroboter in der Werksfertigung. Nach dem Ausschalen lässt sich die Öffnungskontur des Frontteils mit einem Hammerschlag leicht ausschlagen. Für den sauberen Raumabschluss stehen Schraubdeckel aus Kunststoff oder Aluminium zur Verfügung.

Weitere Informationen auf: www.kaiser-elektro.de

Quelle: Kaiser GmbH & Co. KG

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