Stärkung des Stromnetzes und der Energiewende:

Großprojekt „Rhein-Neckar-Nordbaden“

von Laura Peichl
Foto: © TransnetBW/Omexom Deutschland/Fotograf Benjamin Stollenberg

Eines der größten Freileitungsprojekte startet in 2027 – ein Meilenstein im Stromnetzausbau. Bei der Umsetzung des Bauabschnitts RNN, Süd 2 gelten höchste Ansprüche an Qualität, Sicherheit und Partnerschaft.

Mit dem Ersatzneubau des 380-kV-Freileitungsprojekts „Rhein-Neckar-Nordbaden (RNN), P47“ startet 2027 ein zentrales Infrastrukturvorhaben für eine zukunftssichere Energieversorgung im Südwesten Deutschlands. Der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW beauftragt Omexom mit der Umsetzung des Bauabschnitts Süd 2.

„Investitionen in eine leistungsfähige Netzinfrastruktur sind entscheidend für das Gelingen der Energiewende. Mit dem RNN-Projekt, Abschnitt Süd 2 realisieren wir nicht nur eines der größten Infrastrukturprojekte der Region – es handelt sich zugleich um einen der größten Projektaufträge unseres Unternehmens“, erklärt Frank Westphal, CEO von Omexom Deutschland. „Das unterstreicht das Vertrauen in unsere Kompetenz und unser gemeinsames Ziel, den Stromtransport aus regenerativen Quellen effizient und zukunftssicher zu gestalten.“

Im Abschnitt Süd 2 werden auf einer Trassenlänge von etwa 28 Kilometern rund 139 Bestandsmasten zurückgebaut. Anschließend entstehen 75 neue Masten, die eine insgesamt 98 Kilometer lange Freileitung von Rheinau nach Philippsburg tragen. Modulare, temporäre Türme sorgen dabei für maximale Flexibilität während der Bauphase. Omexom übernimmt mit ihren Expert:innen neben der Gesamtkoordination auch die Seilzugarbeiten sowie das umfassende Sicherheitsmanagement.

„Wir freuen uns, mit Omexom einen soliden Partner für dieses wichtige Energiewende-Projekt gefunden zu haben. Um Strom aus Sonnen- und Windkraft ins Netz integrieren zu können, müssen die Leitungen verstärkt werden. Netzverstärkungen wie diese helfen, Überlastungen zu vermeiden und machen unsere Stromversorgung sicherer“, sagt Dr. Werner Götz, CEO TransnetBW, und fügt hinzu: „Mich freut bei diesem Projekt besonders, dass im Vergleich zu einem Neubau die notwendigen Eingriffe in Natur und Landschaft geringgehalten werden können.“

Dank technischer Innovationen, wie einem eigens entwickelten Mastdesign, und vorausschauender Planung sowie einer etablierten Sicherheitskultur auf höchster Stufe (Safety Culture Ladder Level 4) erfüllt Omexom höchste Anforderungen an Qualität und Arbeitsschutz.

Das RNN-Projekt zeigt, wie eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Industrie, Politik und Gesellschaft eine erfolgreiche Energiewende-Infrastruktur ermöglicht. Ein offener Dialog, gegenseitiges Vertrauen und eine gemeinsame Lösungsorientierung sind dabei die Grundlage – nicht nur für gebaute Trassen, sondern auch für eine nachhaltige Energiezukunft.

Weitere Informationen auf: www.omexom.de

Quelle: Omexom Deutschland

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