Am zweiten Tag des Oesterreichs Energie Kongresses rückte die Umsetzung in den Mittelpunkt. Wie bleibt Strom leistbar, wenn Netze Milliardeninvestitionen brauchen? Wann helfen Speicher dem System tatsächlich? Wie werden Energiegemeinschaften netzdienlich? Und wie viel künstliche Intelligenz verträgt kritische Infrastruktur? Die Antworten führen alle in dieselbe Richtung: Die nächste Phase der Energiewende entscheidet sich nicht an der Zahl neuer Anlagen, sondern daran, wie intelligent Erzeugung, Netze, Speicher und Verbraucher zusammenspielen. Und sie entscheidet sich auch daran, ob es gelingt, den Konsumentinnen und Konsumenten nachvollziehbar zu erklären, warum dieser Umbau Geld kostet – und welchen Wert sie dafür bekommen.
Energiewende
Geothermiekonferenz in Bochum zeigt Projekte, Förderung und offene Risiken:
NRW treibt Geothermie für die Wärmeversorgung voran
von David Lodahl