reichelt rundet seine Strategie für ein langfristiges Wachstum ab:

Neues reichelt Versandzentrum mit feierlicher Gala eingeweiht

von Laura Peichl
Foto: © Baerenstark.media | Julian Fuchs

reichelt elektronik, Distributor für elektronische Bauteile und IT-Equipment, feierte kürzlich die Inbetriebnahme seines neuen Versandzentrums H4. Die mit einer Gala feierlich begangene Eröffnung ist dabei die Kulmination eines konsequenten Wachstumskurses der letzten Jahre.

Ulf Timmermann, CEO von reichelt, empfing Geschäftspartner, Lieferanten und geladene Gäste, die mit kulinarischen Highlights verwöhnt und unterhalten wurden.

Als erster Festredner leitete der amtierende Landrat Sven Ambrosy den Abend ein und verlieh seinem Stolz Ausdruck, gemeinsam mit reichelt das Wirtschaftswachstum in der Region zu fördern. Mit einem Gastgeschenk der besonderen Art überraschte Martin Staub von der Invision Holding. Er überreichte eine typische Schweizer Kuhglocke, die zu freudigen Anlässen geläutet wird und machte zum Fest sogleich davon Gebrauch. Ulf Timmermann beschloss den Redeteil mit einem kurzen Rückblick auf reichelts Erfolgsgeschichte: „Über mehr als 40 Jahre haben wir gezeigt, dass man durch Erfindergeist und Tatkraft neue Möglichkeiten schaffen und Hindernisse überwinden kann. Ich bin stolz auf unseren Erfolg und blicke trotz enormer politischer Herausforderungen und hohen bürokratischen Anforderungen in eine optimistische Zukunft“.

Über die letzten Jahre vergrößerte reichelt sich kontinuierlich – bereits 1996 ging das Kommissionierzentrum H1 in den Betrieb. 2004 folgte das Kommissionierzentrum H2. Mit dem Neubau des Kommissionierzentrums H3 im Jahr 2016 verdoppelte reichelt seine Gesamtkapazität. So stehen heute 175.000 verschiedenen Artikel ab Lager zum Versand bereit.

Nicht einmal Corona stoppte das Wachstum des Unternehmens – im Gegenteil: Während der Pandemie stießen die Kapazitäten des bisherigen Set-ups für den Versand regelmäßig an seine Grenzen. Bereits 8.000 Pakete gingen damals pro Tag auf die Reise. Ein Investment in ein neues Versandzentrum wurde geplant und in den folgenden Jahren erfolgreich umgesetzt. Dabei legte Geschäftsführer Ulf Timmermann seine gesamte Erfahrung und seinen Geschäftssinn in die Waagschale. Er plante eine Halle, die langfristig Wachstum ermöglicht: von 8.000 Paketen zu 25.000 pro Tag. Statt den früheren zwei verfügt reichelt nun über fünf Versandbrücken. Das macht das Unternehmen flexibler bei der Wahl des Versandpartners.

Das Investment beläuft sich insgesamt auf 15 Mio. Euro. Für das neue Versandzentrum entstand ein ca. 10.000 Quadradmeter großer Bau mit zwei echten und einer virtuellen Ebene. 420 Motoren, 15.000 Meter Strom- und Datenleitungen sowie 600 Meter Fördertechnik und 24 SPS-Steuerungen ermöglichen einen reibungslosen Ablauf. Ein Sorter ordnet die einlaufenden Pakete automatisch dem richtigen Port für die jeweilige Versandbrücke zu. Derzeit gehen bereits 10.000 bis 12.000 Pakete pro Tag in den Versand. Perspektivisch kann eine Kapazität von 25.000 Paketen pro Tag erreicht werden.

Weiteres Wachstumspotenzial entstand auf den Flächen der ehemaligen Versandstation in Halle 2 sowie in Halle 3: Dort wurde Lagerfläche für insgesamt 90.000 zusätzliche Artikel frei, was die Gesamtkapazität des Lagers auf 265.000 erhöht und viel Raum für zukünftiges Wachstum bietet. Zeitgleich zum Bau des neuen Versandzentrums baute reichelt außerdem sein Bürogebäude aus und schaffte Raum für 50 neue Büroarbeitsplätze.

So wie es bei reichelt etabliert ist, wurde die gesamte technische Planung und Umsetzung von reichelt selbst durchgeführt. Dafür sprach Ulf Timmermann, Geschäftsführer bei reichelt auf der Gala einen ganz persönlichen Dank an sein Team aus. „Dieses Projekt zeigt, was man alles schaffen kann, wenn man ein Team hat, das zusammenhält und auf das man sich verlassen kann“, lobt Timmermann. Dieser Zusammenhalt und Ideenreichtum lässt reichelt weiterhin wachsen. „Derzeit bauen wir unser Robotik-Sortiment aus. Sowohl Roboterarme als auch humanoide Roboter oder Vierbeiner erobern gerade den Markt. Sie eignen sich längst nicht mehr nur für große Unternehmen, sondern auch für immer mehr kleine und mittelständische Firmen. Dabei unterstützen wir mit unserem stetig wachsenden Angebot und Schulungen für große Roboter. Bisher lagen wir mit dieser Entscheidung goldrichtig und blicken optimistisch in die Zukunft!“

Weitere Informationen auf: www.reichelt.at

Quelle: reichelt elektronik

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