Vor 25 Jahren wurde aus dem zugeteilten Stromabnehmer ein Kunde mit Wahlfreiheit. Eine neue Studie der Österreichischen Energieagentur errechnet daraus für Haushalte einen Preisvorteil von 16,3 Prozent und eine kumulierte Entlastung von 12,7 Milliarden Euro. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung des Stromsystems, wie sehr sich die Aufgaben inzwischen verschoben haben: Österreich erzeugt übers Jahr betrachtet überwiegend erneuerbaren Strom, kann die zeitgleiche Last damit aber längst nicht zu jeder Stunde vollständig decken. Der Strommarkt hat seine erste Transformation hinter sich. Die schwierigere könnte gerade erst beginnen.
Technik
API koppelt Netzbetreiber-Vorgaben mit Speichervermarktung:
Batteriespeicher in Bayern arbeitet mit dynamischem Netzanschluss
von David Lodahl