FlexBuffer von ABB bietet mehr Möglichkeiten für die Auftragabwicklung im E-Commerce

Schneller und flexibler in der Auftragsabwicklung im E-Commerce

von David Lodahl
Foto: © ABB AG zum Firmenprofil

Mit der Einführung der FlexBuffer-Zelle reagiert ABB auf die zunehmende Nachfrage von Verbrauchern nach mehr Auswahlmöglichkeiten und einer schnelleren Lieferung. Der FlexBuffer ist eine multifunktionale Lösung, die überall dort eingesetzt wird, wo Waren sequenziert, gepuffert, gelagert oder konsolidiert werden müssen. Dies geschieht üblicherweise in Logistikzentren, bei Lebensmittelproduzenten, im Gesundheitswesen, bei der Produktion von Konsumgütern, in Restaurants oder im Einzelhandel.

„Die stetige Veränderung der heutigen Konsumlandschaft und die Explosion des E-Commerce stellen herkömmliche Systeme zur Bestellabwicklung vor neue Herausforderungen“, sagt Marc Segura, Group Senior Vice President und Managing Director Consumer Segments & Service Robotics bei ABB. „Der FlexBuffer hilft unseren Kunden dabei, diesen Herausforderungen zu begegnen, indem er Unternehmen aller Art eine automatisierte Ein- und Auslagerung sowie Sequenzierung ihrer Waren ermöglicht. Von großen Geschäften bis hin zu kleinen Apotheken können nun Betriebe jeder Größe eine maximale Effizienz bei der Handhabung verschiedenster Artikel erreichen. Der FlexBuffer bietet unseren Kunden die Flexibilität, Waren nach Wunsch und in der Reihenfolge, die am besten zu ihrem Betrieb und den Bedürfnissen der Kunden passt, ein- und auszulagern und ihre Betriebsabläufe bei Bedarf schnell zu skalieren.“

Verschiedene Branchen sehen sich mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, wenn es darum geht, die Erwartungen von Kunden an eine schnellere Lieferung einer immer größeren Warenpalette zu erfüllen. Dazu gehören Personalmangel und die Forderung nach einem flexiblen und schnellen Direktvertrieb an den Verbraucher (Direct-to-Consumer, D2C). Der Schlüssel zur Bewältigung dieser Herausforderungen liegt in der automatisierten Warenhandhabung. Doch die meisten der heute erhältlichen Systeme sind groß, teuer in der Installation und bieten mangels Flexibilität nicht die Puffer- und Sequenzierungsmöglichkeiten, die Unternehmen heute benötigen.

Hier kommt der FlexBuffer ins Spiel. Das System umfasst einen ABB-Roboter, verschiedene Greifer, ein Softwarepaket, Lagerregale sowie Förderbänder zur Ein- und Ausschleusung der Waren. Damit ist die FlexBuffer-Lösung ideal für eine flexible und kostengünstige Abwicklung verschiedenster Kundenaufträge.

Eingehende Bestellungen werden von einer Software verwaltet, die an WMS-, ERP- und AMS-Systeme angebunden werden kann. Das Softwarepaket steuert die Ein- und Auslagerung gemischter Artikel,

verhindert Kollisionen und optimiert die Lagerplatznutzung. Der Roboter nutzt Informationen aus der Software, um Waren basierend auf ihrer Versandreihenfolge im Regal einzulagern. Sollen Objekte aus dem Lager entnommen werden, kann der Roboter die angeforderten Waren in der richtigen Reihenfolge wählen und versandbereit auf dem ausgehenden Förderband platzieren. Durch Bestellung von Waren in vorgegebenen Reihenfolgen kann sichergestellt werden, dass bestimmte Lieferzeiten eingehalten und individuelle Bestellungen mit dem korrekten Artikelgewicht, der richtigen Temperatur oder anderen auftragsspezifischen Merkmalen zusammengestellt werden.

Darüber hinaus kann der FlexBuffer Unternehmen dabei helfen, einen Puffer zur Auftragskonsolidierung (Order Consolidation Buffer, OCB) einzurichten, der eine vorübergehende Lagerung von Waren vor der Weiterverarbeitung ermöglicht.

Der FlexBuffer ist in den Ausführungen für Einzel- und gemischte Posten erhältlich. Erstere ist für die Handhabung von Standard-Transportboxen ausgelegt, während die zweite Version zusätzliche Flexibilität durch einen verstellbaren Greifer bietet, der verschiedene Objekte einschließlich Paketen, Trays und Kisten bewegen kann.

Die Gesamttraglast des FlexBuffer-Roboters beträgt 50 kg. Die Lösung ist in der Lage, bis zu 600 Transportbehälter einzulagern und Sequenzierungen mit bis zu 500 Zyklen pro Stunde auszuführen.

Zusätzliche Flexibilität bietet die konfigurierbare Lagermanagementsoftware des FlexBuffers, die zur Optimierung des Systems genutzt werden kann. Die Software ist in der Lage, einzelne oder mehrere FlexBuffer-Zellen zu steuern und ermöglicht eine einfache Skalierung und Anpassung der Betriebsabläufe an sich verändernde Anforderungen. Diese Skalierbarkeit ist besonders für kleinere Betriebe wie Einzelhandelsgeschäfte, Apotheken, Krankenhäuser und Fulfillment-Center interessant, die eine anpassungsfähige und flexible Ein- und Auslagerungslösung benötigen.

Die Software hilft zudem dabei, die zunehmende Forderung nach einer Live-Auftragsverfolgung zu erfüllen, bei der Kunden den Fortschritt ihrer Bestellung kontinuierlich überprüfen können.

Um eine maximale Produktivität für Kunden sicherzustellen, bietet ABB eine ganze Reihe von Services zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit, Verfügbarkeit und Lebensdauer des FlexBuffer-Systems an.

Darüber hinaus bietet ABB vollständig autonome mobile Roboter (AMRs), die ebenfalls zu einer erheblichen Steigerung der Flexibilität in der Logistik beitragen. Dank der kürzlich erfolgten Übernahme der ASTI Mobile Robotics Group, einem weltweit führenden Hersteller von AMRs, ist ABB als einziges Unternehmen in der Lage, ein komplettes Portfolio an Lösungen für eine flexible Automatisierung der nächsten Generation anzubieten.

Die Vorteile des FlexBuffers zeigen sich bereits in verschiedenen Anwendungen rund um den Globus. Zu den Pilotinstallationen gehören eine Lager- und Bin-Picking-Anwendung in einem Krankenhaus in Shanghai, ein automatisches Einzelhandelsgeschäft des chinesischen Telekommunikationsunternehmens Huawei mit einer automatisierten Ausgabe für bestellte Mobiltelefone und ein Kommissioniersystem für das britische Einzelhandelsunternehmen John Lewis & Partners.

Weitere Informationen auf new.abb.com

Quelle: ABB AG

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