Studie zeigt Nachholbedarf bei privatem Brandschutz:

Gleicher Schutz für alle!

von Sandra Eisner
Foto: © Ei Electronics zum Firmenprofil

Rauchwarnmelder retten Leben, das ist unbestritten. Allerdings gibt es aufgrund der derzeitigen Gesetzeslage eine Ungleichbehandlung von Menschen, die in Neubauten leben und jenen in Bestandsbauten. Eine repräsentative Studie von Ei Electronics zeigt, wie es grundsätzlich um die Verbreitung und Akzeptanz von Rauchwarnmeldern in Österreich bestellt ist und wo Handlungsbedarf besteht.

Rauchmelder mit Rauch

Der Großteil der Brandtoten sind Rauchtote – ein Rauchwarnmelder schützt! (Bild: Ei Electronics)

In Österreich gilt für den Neubau eine gesetzliche Rauchmelder-Pflicht für Wohnhäuser, Wohnungen und wohnungsähnliche Bereiche. Lediglich in Kärnten schließt das Gesetz auch bestehende Wohnbauten mit ein. Diese Regelungen führen zu einer Ungleichbehandlung der Bewohner, denn dem Feuer ist es egal, wo es ausbricht! Der Großteil der Brandtoten sind übrigens Rauchtote. Bereits wenige Atemzüge des giftigen Brandrauches können zum Tod führen – noch bevor es zum Vollbrand kommt.

Wie sieht´s aus in Österreich?

Die wichtigsten Ergebnisse der repräsentativen Umfrage bei 3.000 Personen* im Überblick:

  • Nur 44 % der Österreicher werden durch Rauchwarnmelder in ihrem Zuhause geschützt. Die größte Verbreitung verzeichnet Kärnten (86 %), gefolgt von Vorarlberg (67 %) und der Steiermark (53 %). Am wenigsten Wert auf Brandschutz legt man in Wien (29 %), NÖ (37 %) und dem Burgenland (36 %).
  • 71 % der Menschen leben in Bestandsbauten, die vor 2008, also vor Einführung der ersten Rauchwarnmelder-Pflicht, errichtet wurden.
  • Als Hauptgrund für die Installation von Rauchwarnmeldern wird der Schutz der Familie (51 %) genannt, gefolgt von der gesetzlichen Vorschrift (24 %).
  • 54 % der Österreicher befürworten eine generelle Rauchwarnmelder-Pflicht. Befürworter finden sich insbesondere unter den Verwendern (71 %), Bewohnern neuerer Gebäude ab 2008 (65 %), sowie regional in Kärnten (80 %) und der Steiermark (63 %).
  • Jene, die noch keine Rauchwarnmelder installiert haben, geben als Hauptgrund an, sich noch keine Gedanken gemacht zu haben (44 %) oder halten Rauchwarnmelder für unnötig (21 %).
  • Installiert wurden die Rauchwarnmelder vorwiegend in Wohnzimmern, Schlafzimmern und Kinderzimmern.

* Ei Electronics/Integral. 04/2021, n=3.000 Personen, Alter: 18-69 Jahre

Fazit

Rauchwarnmelder Ei Electronics

10-Jahres-Qualitäts-Rauchwarnmelder schützen das Zuhause zuverlässig. Die Nachrüstung ist unkompliziert. (Bild: Ei Electronics)

Feuerwehren und andere Brandschutzexperten fordern sie schon lange: die bundesweite Rauchmelder-Pflicht auch für Bestandsbauten. Das Beispiel Kärnten zeigt, dass durch gesetzliche Regelungen eine Ausstattungsquote von 90 Prozent erreicht werden kann. Auch die Bevölkerung ist einer generellen Rauchwarnmelder-Pflicht gegenüber positiv eingestellt. Es darf keinen Unterschied geben zwischen Menschen, die im Neubau leben, und jenen im Bestandsbau. Solange sich bei der Gesetzgebung nichts ändert, bleibt es die Aufgabe von Fachleuten, ihre Kunden entsprechend zu beraten und dabei zu unterstützen, ihr Zuhause sicherer zu machen.

Es kann nicht sein, dass der Brandtod bei Bewohnern von Bestandsbauten billigend in Kauf genommen wird, während Bewohner von Neubauten per Gesetz davor geschützt sind. Diese Ungleichbehandlung ist umso unverständlicher, als die Brandlasten in Altbauten in der Regel höher sind und sich Brände schneller ausbreiten“, unterstreicht Bundesinnungsmeister Andreas Wirth, selbst Feuerwehrmann.

Gottfried Rotter, GF der e-Marke, ergänzt: „Der private Brandschutz ist leider ein stark unterschätztes Thema. Unsere Elektrotechniker sind hier gefordert, bei ihren Kunden Aufklärungsarbeit für ein sicheres Zuhause zu leisten. Eine Nachrüstung mit 10-Jahres-Qualitätsrauchwarnmeldern ist unkompliziert und kostet auf die Lebensdauer gerechnet etwa 2 Euro pro Jahr und Melder. Das sollte ein Menschenleben doch wert sein!

Weitere Informationen auf: www.eielectronics.at

Gerald Rausch Ei Electronics

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Gerald Rausch
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E-Mail: gerald.rausch@eielectronics.at

 

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