»Smart Home meets Security«

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Bereits im Sommer startete Telenot eine Kampagne mit dem hehren Ziel, »Österreich sicherer zu machen«, aber natürlich auch, um seinen Bekanntheitsgrad im Lande zu erhöhen. Bei der Ende Sommer/Anfang Herbst stattfindenden Roadshow durch Österreich waren Sicherheitsexperten aus dem ganzen Land eingeladen, sich die Telenot-Produktinnovationen aus der Nähe anzusehen.
Hauptthema der Präsentation war die Verschränkung von Smart Home und Alarmanlage. Eine Integration von Sicherheitssystemen und Smart Home ist nach Telenot nämlich nicht eine Frage des »ob« sondern des »wie«. Aber gewährleisten Smart Home-Produkte überhaupt Sicherheitskriterien? Viele Produkte, die vor allem im Internet angeboten werden, erfüllen nicht die Sicherheitsansprüche, die Telenot laut Thomas Taferner (Vertriebs- und Marketingleiter) an die eigenen Produkte stellt. In erster Linie sind davon »Alarmanlagen zum Selberbauen« betroffen, die üblicherweise über keine Notstromversorgung, Störmeldungsfunktionen, Sabotageüberwachung, bzw. mechanische Stabilität oder redundante Übertragungswege, um nur einige Qualitätskriterien zu nennen, verfügen. Der Sicherheitsbegriff, wie Telenot ihn versteht, betrifft aber nicht nur den Einbruchsschutz, sondern sämtliche potenzielle Gefahrenquellen im Haus. So kann über die Smart Home-Einbindungen der Alarmanlage auch das Abschalten von Steckdosen oder des Herdanschlusses erreicht werden. Um diese Ansprüche zu demonstrieren, hatte Telenot seine in Deutschland »als beste Alarmanlage« ausgezeichnete compact easy im Gepäck, die vor allem für den Einsatz in privat genutzten Gebäuden und im Kleingewerbe entwickelt wurde.

Zentral gesteuert und überwachtThomas Taferner  (verantwortlich für den Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz) stellte den Anwesenden das Unternehmen Telenot genauer vor.
Das Wichtigste an einer Alarmanlage ist natürlich das »zentrale Gehirn«, das alle Daten auswertet und seine Schlüsse daraus zieht. An dieses Herzstück werden die Sicherheitskomponenten, etwa Bewegungs- und Rauchwarnmelder, per Kabel (konventionell oder in BUS-1 Technik) angeschlossen. Bis zu 100 von ihnen lassen sich bei der compact easy auch via Funk mit der Zentrale verbinden. Fällt der Strom aus, versorgt ein Hochleistungsakku die Zentrale und ihre Komponenten mit ausreichend Energie. Das Alarmsystem bleibt dadurch funktionsfähig. Sämtliche mit der Alarmzentrale verdrahteten Anlagenkomponenten sind leitungsüberwacht und alle Funkkomponenten werden hinsichtlich Fremdfunkbeeinflussung und Sabotage permanentüberwacht.
Auch eine Anbindung der compact easy zu KNX ist möglich. So kann beispielsweise die Beleuchtung in das Sicherheitssystem eingebunden werden und das übliche »Licht an bei Alarm« realisiert werden. Da »Licht an« heute oft nicht mehr ausreicht um Einbrecher abzuschrecken, verwies Telenot-Sicherheitsexperte Torsten Jekl, der die technischen Details der Produkte präsentierte, auch auf die Möglichkeit, die gesamte Hausbeleuchtung in schnellen Abständen blinken zu lassen. Das zieht erheblich mehr Blicke an und versetzt mit Sicherheit jeden ungebetenen Gast in eine gehörige Stresssituation.
Aber auch bei der Einbindung in KNX gilt die Prämisse: Wie weit dienen die Maßnahmen dem Komfort und welcher Grad an Sicherheit soll erreicht werden? Denn die Funktionen, die sich durch die Verschränkung von Smart Home und Alarmanlage ergeben, sind enorm vielfältig. „Trotzdem sollten stets die Bedienung und der Komfort im Vordergrund stehen,“ betonte Jekl. Dementsprechend bietet Telenot auch eine größere Anzahl an Individualisierungs- und Designoptionen. Obligatorisch ist natürlich auch die Steuerung der Anlage von unterwegs, per App, möglich. „Dabei ist die Bedienoberfläche der Steuerung daheim angeglichen, damit man nicht umdenken muss“, so Jekl weiter. Auch bei der mobilen Übertragung wird Sicherheit groß geschrieben. Die Verschlüsselung läuft, ähnlich wie beim Netbanking, mit 128 Bit AES.

Torsten Jekl präsentierte die neuesten Produkte von Telenot und referierte auch über die anstehende Umstellung des Telefonnetzes auf IP-Basis.  Alarmübertragung
Die beste Alarmanlage steht und fällt natürlich mit der Alarm- bzw. Störübermittlung. Denn der künftige Wandel des Telefonnetzes hin zu »All-IP« stellt die sichere Übertragung von Alarmmeldungen aus Einbruch- und Brandmeldeanlagen, bei Ausfällen des Netzes, vor enorme Herausforderungen. In die Zentrale integriert ist daher eine Übertragungseinrichtung. Sie ermöglicht, dass der Alarm neben dem herkömmlichen Weg über die Telefonverbindung auch drahtlos etwa per GSM oder GPRS an den Wachdienst oder eine andere hilfeleistende Stelle weitergeleitet werden kann. Ist die Telefonleitung gestört, nutzen die Telenot-Anlagen automatisch die Alarmübertragung per Funk. So ist an 365 Tagen rund um die Uhr sichergestellt, dass der Notruf auch wirklich beim Empfänger ankommt.

Compact easy und alle dazugehörigen Komponenten sollen noch im Laufe des vierten Quartals 2015 verfügbar sein. Dabei arbeitet Telenot ausschließlich mit autorisierten, heimischen Fachbetrieben zusammen.

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