Österreichs Wärmepumpen-Wette:

1,3 Millionen Geräte – wer steuert sie?

von Julia Petz
von Thomas Buchbauer – Recherche, Konzept und Kuration Foto: © www.i-magazin.com

Die Wärmepumpe soll nicht mehr nur heizen. Sie soll Strompreise lesen, Netze entlasten, PV-Strom schlau nutzen, Speicher einbinden, E-Autos mitdenken und im Sommer auch noch kühlen. Klingt nach Energiewende mit Hausverstand. Doch genau an diesem Punkt beginnt die eigentliche Geschichte: Wer bringt diese Intelligenz in Österreichs Gebäude – und wer sorgt dafür, dass sie dort auch funktioniert? Eine Pressekonferenz im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus mit Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Franz Angerer, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur und Richard Freimüller, Präsident von Wärmepumpe Austria sollte für Aufklärung sorgen.

Vom Heizgerät zum Flexibilitäts-Player

Die Botschaft der Pressekonferenz war auf den ersten Blick angenehm einfach: Die Wärmepumpe ist kein Problem für das Stromnetz. Sie kann sogar Teil der Lösung sein. Vorausgesetzt, sie wird nicht bloß eingebaut, eingeschaltet und danach ihrem Schicksal überlassen.

Laut Aviso stand die Frage im Mittelpunkt, wie Wärmepumpen künftig netzdienlich betrieben werden können, welche Potenziale sie am Strom- und Regelenergiemarkt haben und welche regulatorischen Rahmenbedingungen dafür notwendig sind. Die Studie dazu wurde von Wärmepumpe Austria beauftragt und von der Österreichischen Energieagentur erstellt.

Franz Angerer, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, beschrieb den Ausgangspunkt offen: Die Sorge sei gewesen, dass Wärmepumpen bei starkem Rollout „im Stromnetz Probleme machen“ und zusätzliche Netzinvestitionen auslösen könnten. Seine Einordnung fiel deutlich entspannter aus: „Diese Befürchtung hat sich definitiv als nicht unbedingt notwendig herausgestellt.“

Richard Freimüller, Präsident von Wärmepumpe Austria, sieht die Technologie ohnehin nicht als neues Wunderding, sondern als altes Prinzip mit neuem Auftrag: „Die Wärmepumpe ist eine ganz, ganz alte Energieform und ist unübertroffen.“ Gleichzeitig warnte er vor dem Zickzack der vergangenen Jahre: „Dieses Auf und Ab, das wir jetzt die ganze Zeit erleben, ist für die Branche, aber auch fürs Klima nicht gut.“

Elisabeth Zehetner wiederum setzte den politischen Rahmen: „Die Wärmepumpe ist definitiv mehr als eine Heizung.“ In Zukunft sehe man sie als „intelligenten Baustein in unserem Energiesystem“. Ihr stärkster Satz des Vormittags: „Flexibilität ist immer günstiger als Kupfer.“

Die Zahlen: 1,3 Millionen Wärmepumpen bis 2040

Die Studie zeichnet ein durchaus ambitioniertes, aber nicht abgehobenes Bild. Österreich hat etwas mehr als vier Millionen Wohnungen. Der Raumwärmemarkt verteilt sich grob auf Fernwärme, Öl und Gas sowie Wärmepumpen und Biomasse. In der Studienunterlage werden rund 1,3 Millionen Fernwärmeanschlüsse, 550.000 Wärmepumpen, 750.000 Erdgasheizungen, 480.000 Ölheizungen und 740.000 Biomasseanlagen genannt.

Bis 2040 soll der Bestand an Wärmepumpen auf rund 1,3 Millionen steigen. Der dafür prognostizierte Stromverbrauch liegt bei rund vier Terawattstunden beziehungsweise 4.000 Gigawattstunden. Klingt viel, relativiert sich aber im Gesamtsystem: Bei einem erwarteten Gesamtstromverbrauch von mehr als 100 Terawattstunden im Jahr 2040 wären das weniger als vier Prozent.

„Wenn wir 1,3 Millionen Wärmepumpen annehmen, reden wir über einen Stromverbrauch in der Größenordnung von vier Terawattstunden“, sagte Angerer. Im Verhältnis zum Gesamtstromverbrauch bewege man sich damit „mit Sicherheit unter vier Prozent“.

Die Studie geht davon aus, dass Wärmepumpen und Fernwärme 2040 die dominierenden Technologien für Raumwärme sein werden. Zusätzlich sieht Angerer Wärmepumpen nicht nur im Einfamilienhaus. Drei Einsatzbereiche stehen im Fokus: Raumwärme, Heizung und Warmwasser; Industrie und Gewerbe, besonders bei Anwendungen unter 200 Grad; sowie Fernwärme, etwa über Großwärmepumpen und die Nutzung von Abwärme aus Kanälen, Kläranlagen, Vorflutern oder Luft.

Auch beim Klimaschutz ist die Rechnung relevant: Wenn ein großer Teil der Öl- und Gasheizungen durch Wärmepumpen ersetzt wird, könnten laut Angerer rund fünf Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

Schaubild zum Wärmepumpen-Ausbau bis 2040 mit Zahlen zu Markt, Klimawirkung, Stromverbrauch, CO₂-Einsparung und Importreduktion laut Austrian Energy Agency.

Der Endbericht der Austrian Energy Agency sieht die Wärmepumpe als zentrale Technologie der Wärmewende: Bis 2040 werden über 1,3 Millionen Wärmepumpen, deutliche CO₂-Einsparungen und eine spürbare Reduktion fossiler Energieimporte erwartet. (Bild: www.i-magazin.com / mit KI erstellt)

Warum das Stromnetz nicht automatisch kollabiert

Der zentrale technische Punkt ist die thermische Trägheit von Gebäuden. Ein gut gedämmtes Gebäude mit ausreichend Masse reagiert nicht sekundenschnell. Es kann Wärme speichern. Genau daraus entsteht Flexibilität.

Angerer brachte es plastisch auf den Punkt: Neue Gebäude könnten die Wärmepumpe „fünf, acht, zehn Stunden abstellen“, ohne dass es jemand im Gebäude merkt. Diese Totzeiten ließen sich nutzen, um Wärmepumpen system-, netz- und marktdienlich zu betreiben.

Netzdienlich heißt: Die Wärmepumpe läuft dann, wenn im Netz Platz ist. Marktdienlich heißt: Sie läuft dann, wenn Strom günstig ist. Kundendienlich heißt: Der Komfort bleibt erhalten und die Betriebskosten sinken. In der Theorie ist das sauber. In der Praxis beginnt hier die Arbeit.

Denn die Wärmepumpe allein weiß nicht, was das Stromnetz gerade braucht. Sie weiß auch nicht automatisch, ob der Speicher leer, das E-Auto angesteckt, Warmwasser fällig, PV-Strom verfügbar oder der dynamische Strompreis am Nachmittag günstiger ist. Dafür braucht es ein Energiemanagementsystem, Smart Meter, standardisierte Schnittstellen und Handwerker, die das nicht nur montieren, sondern auch parametrieren und erklären können.

Der Realitätscheck der i-Magazin-SmartGyver-Redaktion

Genau an diesem Punkt setzte die Frage der i-Magazin-SmartGyver-Redaktion an. Sinngemäß: Wie soll die Theorie in der Praxis funktionieren, wenn Wärmepumpenhersteller und Installateure Eingriffe in die Steuerung oft kritisch sehen, wenn es nicht nur um die Wärmepumpe geht, sondern auch um PV, Speicher, E-Auto, Warmwasser, Kühlung und weitere Verbraucher – und wenn noch nicht klar ist, welches System beim Kunden tatsächlich das zentrale Nervensystem im Haus werden soll?

Freimüller gab der Frage ausdrücklich recht, verwies aber auf Fortschritte. Österreich sei mit den neuen Zählern gut gerüstet. „Die neuen Zähler sind die Voraussetzung“, sagte er. In den Kühlkreislauf könne man natürlich nicht eingreifen, „aber in der Steuerung“. Viele Hersteller würden sich inzwischen auf netzdienliche Lösungen konzentrieren. Im Neubau sei das leichter, im Altbau schwieriger.

Zehetner setzte weniger bei der Technik als beim wirtschaftlichen Signal an: „Das wichtigste Signal, das wir setzen, ist der Preis.“ Wenn der Preis Vorteile bringe, werde das automatisch zum Standard in der Branche. Bei neuen Anlagen sei vieles bereits Standard, bei Bestandsanlagen bleibe die Nachrüstung Thema.

Angerer formulierte die fachliche Lücke am klarsten: „Energiemanagementsysteme in den Haushalten sprechen nicht mit jedem System.“ Die Geräte würden funktionieren, „aber sie sprechen noch nicht miteinander“. Genau dieser Satz ist vielleicht der ehrlichste Befund des Vormittags.

Denn damit aus einer Wärmepumpe ein netzdienlicher Flexibilitätspartner wird, reicht es nicht, ein Gerät mit guter Jahresarbeitszahl in den Keller zu stellen. Es braucht ein Gesamtsystem. Und dieses Gesamtsystem ist derzeit noch nicht selbstverständlich.

Der Speicher zeigt, wo die Praxis wirklich steht

Wer wissen will, wie groß die Lücke zwischen technischer Möglichkeit und realem Betrieb ist, muss nur auf viele Batteriespeicher schauen. Noch immer werden Speicher so eingestellt, dass sie ab den ersten Sonnenstrahlen laden, zu Mittag voll sind und danach eingespeist wird – also genau zu jener Zeit, in der Strom im Übermaß vorhanden sein kann.

Technisch wäre deutlich mehr möglich. Praktisch passiert es oft nicht. Weil Einstellungen fehlen. Weil Tarife fehlen. Weil Schnittstellen fehlen. Weil Zeit fehlt. Oder weil dem Kunden nie erklärt wurde, warum sein Speicher nicht möglichst früh voll sein sollte, sondern möglichst intelligent arbeiten müsste.

Genau diese Gefahr droht auch bei der Wärmepumpe. Wenn Elektriker und Installateure nicht miteinander kommunizieren, wenn herstellergebundene Systeme nur innerhalb ihrer eigenen Welt gut funktionieren, wenn offene Schnittstellen eher Versprechen als Alltag sind, dann bleibt Netzdienlichkeit eine PowerPoint-Folie. In Fachkreisen ist durchaus umstritten, welche Steuerungslösungen wirklich gewerkeübergreifend, herstellerneutral und zukunftssicher geeignet sind.

Die Wärmepumpe kann ein Baustein sein. Aber das Gebäude braucht ein Nervensystem.

Kühlen ja – Klimaanlage nein

Als aus dem Publikum nachgefragt wurde, ob bestehende Wärmepumpen auch kühlen können oder umgerüstet werden müssen, wurde es ebenfalls praxisnah. Angerer sagte: „Viele der Wärmepumpen, die jetzt schon verbaut sind, können auch kühlen.“

Freimüller präzisierte: Bei Anlagen der vergangenen Jahre könne ein großer Teil kühlen, jedenfalls müsse das Handwerk stärker darauf hinweisen. „Der Installateur muss sich trauen und sagen: Du hast eine Wärmepumpe, die heizt nicht nur, die kann auch kühlen.“ Manchmal müsse etwas eingestellt, manchmal ein Modul nachgerüstet werden. Es gebe Schulungsbedarf.

Wichtig ist die fachliche Einordnung: Kühlen mit Wärmepumpe ist nicht automatisch Klimatisierung im klassischen Sinn. Über Fußboden-, Wand- oder Deckenflächen kann eine angenehme Temperierung gelingen, wenn rechtzeitig begonnen wird. Bei Heizkörpern wird es schwierig. Angerer formulierte es knapp: „Über Heizkörper zu kühlen, ist keine gute Idee.“ Fan-Coils beziehungsweise Gebläsekonvektoren können im Bestand eine Option sein. Dann geht es aber sofort um Kondensat, Luftfeuchtigkeit, Regelung, Komfort und saubere Planung.

Damit wird die Wärmepumpe auch im Sommer interessant. Aber sie ersetzt nicht in jedem Fall eine Klimaanlage, schon gar nicht bei falscher Erwartungshaltung.

Förderungen: raus aus der Warteschleife

Eine weitere Frage zielte auf die gekürzten Förderungen und darauf, ob der Markt damit die Ausbauziele erreichen kann. Zehetner verwies auf 180 Millionen Euro für den Heizungstausch und weitere 180 Millionen Euro für thermische Sanierung. Förderungen sollten neue Technologien in den Markt bringen und Anreize setzen. Die Wärmepumpe sei inzwischen deutlich weiter und im Preisverlauf günstiger geworden.

Angerer argumentierte ähnlich: Die Wärmepumpe sei kein Produkt mehr in den Kinderschuhen. Sie müsse sich am Markt behaupten – und habe das auch getan. Freimüller wurde noch deutlicher: „Wenn man nur von Förderung redet, dann wird es schwierig.“ Die Branche müsse die Vorteile in den Vordergrund stellen und nicht immer auf die nächste Förderung warten.

Das ist ein wichtiger Punkt. Denn Förderungen können Märkte anschieben, aber auch lähmen. Wenn Kunden und Betriebe ständig auf den nächsten Topf warten, wird aus Energiepolitik eine Warteschleife. Für die Wärmepumpe bedeutet das: Sie muss sich künftig stärker über Betriebskosten, Komfort, Kühloption, Eigenverbrauch und Systemnutzen verkaufen – nicht nur über die Förderhöhe.

Verpflichtend netzdienlich? Nein – aber billiger

Auf die Frage, ob netzdienlicher Betrieb künftig verpflichtend werde, antwortete Zehetner klar: verpflichtend nein, wirtschaftlich attraktiv ja. Wer seine Wärmepumpe netzdienlich betreibe, solle einen monetären Vorteil haben. Sie verwies auf günstigere Zeiten und reduzierte Netzkosten, etwa im Sommer zwischen 10 und 16 Uhr.

Das ist politisch nachvollziehbar. Ob es praktisch reicht, hängt an der Umsetzung. Dynamische Stromtarife sind nur dann ein Vorteil, wenn Kunden sie verstehen, wenn Geräte darauf reagieren können und wenn das Gesamtsystem nicht am ersten Update, an der ersten inkompatiblen Schnittstelle oder an einer falschen Parametrierung scheitert.

Oder anders gesagt: Der Preis kann ein starkes Signal sein. Aber ein Signal ist noch keine funktionierende Anlage.

Speicher: vom Schwarmspeicher bis zum Großspeicher

Als die Frage nach Batteriespeichern und der engen Definition von Netzdienlichkeit in der E-Control-Grundverordnung gestellt wurde, verwies Zehetner auf die unabhängige Regulierungsbehörde E-Control und die laufende Begutachtung. Zugleich machte sie die politische Linie klar: Man wolle, „dass möglichst viele Speicher beanreizt werden“ – und zwar „in allen Größen und Formen, vom Schwarmspeicher bis zum großen Batteriespeicher“.

Das ist für die Elektrotechnik wesentlich. Denn Speicher sind nicht nur ein Zusatzprodukt zur PV-Anlage. Sie werden zum systemischen Werkzeug. Sie können Lastspitzen glätten, Netze entlasten und Netzkosten dämpfen – aber nur dann, wenn sie richtig eingebunden und richtig betrieben werden. Genau hier berührt sich die Speicherfrage mit der Wärmepumpenfrage: Beide brauchen intelligente Steuerung. Beide brauchen Tarife, die richtig wirken. Beide brauchen Fachbetriebe, die Systemdenken beherrschen.

Wohnrecht: Wenn Technik kann, aber niemand darf

Im mehrgeschossigen Wohnbau wird die Sache noch komplizierter. Zehetner brachte das Thema selbst ins Spiel. Der Heizungstausch scheitere dort oft nicht an der Technik. „Die Technik ist da“, sagte sie. Er scheitere an komplizierten Zustimmungs- und Kostenregelungen.

Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht müssten „wärmepumpenfit“ gemacht werden. Die entscheidenden Fragen lauten: Wer entscheidet? Wer zahlt? Wer profitiert? Und muss wirklich immer jeder zustimmen?

Auf die Frage nach einem Zeithorizont blieb Zehetner vorsichtig. Man müsse sich die Hürden anschauen und in der Koalition besprechen. Einen konkreten Zeitraum gebe es nicht.

Für die Praxis heißt das: Der technische Fortschritt kann im Wohnbau weiterhin in der Verwaltung hängen bleiben. Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften, Vermieter, Mieter und ausführende Betriebe müssen in eine Logik gebracht werden, die Investitionen ermöglicht. Sonst bleibt die Wärmewende im Mehrparteienhaus eine gute Idee mit schlechter Beschlusslage.

Die Wärmepumpe kann viel – aber nicht allein

Die Studie liefert eine klare Botschaft: 1,3 Millionen Wärmepumpen bis 2040 sind aus Sicht der Österreichischen Energieagentur integrierbar. Der zusätzliche Stromverbrauch bleibt im Gesamtsystem überschaubar. Gebäude können Flexibilität liefern. Moderne Wärmepumpen können modulieren. Dynamische Tarife und Netztarife können Anreize setzen. Speicher, PV und E-Auto können das System noch stärker machen.

Aber der Satz „Die Wärmepumpe ist netzdienlich“ ist nur dann richtig, wenn dahinter ein funktionierendes System steht. Und dieses System entsteht nicht von selbst.

Es braucht steuerbare Wärmepumpen. Es braucht Smart Meter. Es braucht Energiemanagement. Es braucht offene oder zumindest sauber definierte Schnittstellen. Es braucht Elektriker und Installateure, die miteinander sprechen. Es braucht Hersteller, die Anschlussfähigkeit nicht als Risiko, sondern als Voraussetzung sehen. Es braucht Konsumenten, die verstehen, warum ihr Gerät nicht immer dann laufen soll, wenn es zufällig gerade möchte. Und es braucht Regulierung, die Flexibilität belohnt, ohne neue Komplexität zu erzeugen.

Die Wärmepumpe kann ein Schlüssel der Wärmewende sein. Aber zur Netzlösung wird sie erst, wenn das Gebäude als vernetztes Energiesystem geplant, installiert und betrieben wird. Die eigentliche Aufgabe beginnt also nicht beim Außengerät im Vorgarten. Sie beginnt bei der Intelligenz dahinter – und bei jenen, die sie in der Praxis zum Laufen bringen müssen.

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