Signify sieht Interact als Lösung für kommende Gebäudeeffizienz-Vorgaben:

EPBD rückt Lichtsteuerung in Nichtwohngebäuden in den Fokus

von David Lodahl
Foto: © Signify Österreich zum Firmenprofil

Die Neufassung der Europäischen Gebäuderichtlinie, die European Energy Performance of Buildings Directive (EPBD), ist laut Signify ab 2026 in den EU-Mitgliedstaaten umzusetzen. Sie ist Teil der europäischen Klimaziele und soll die Energieeffizienz von Gebäuden verbessern.

Ein wesentlicher Ansatzpunkt ist der Nichtwohngebäudebereich. Nach Angaben aus der Presseaussendung entfallen rund 40 Prozent des gesamteuropäischen Energieverbrauchs auf Gebäude; als Quelle wird die Europäische Kommission genannt.

Vorgaben für Nichtwohngebäude
Tablet mit Interact Energy Dashboard zur Überwachung und Steuerung des Energieverbrauchs in Gebäuden.

Energieeffizienz: Ein System zur Beleuchtungssteuerung mit Schnittstellen zum Datenaustausch ist der Schlüssel dazu. (Bild: Signify Österreich)

Die EPBD sieht laut Signify für öffentliche und gewerbliche Gebäude Anforderungen an Beleuchtungssteuerung und Gebäudetechnik vor. Genannt werden insbesondere Systeme mit Schnittstellen zum Datenaustausch.

  • Bis 2028 sollen Nichtwohngebäude mit einer HLK-Leistung von mehr als 290 kW über ein System zur Beleuchtungssteuerung mit Schnittstellen zum Datenaustausch verfügen.
  • Ab 2030 soll dies auch für Gebäude mit einer HLK-Leistung von mehr als 70 kW gelten. Zusätzlich wird ein System zur intelligenten Gebäudesteuerung genannt.
Interact als Lichtmanagementsystem

Signify verweist in diesem Zusammenhang auf das Lichtmanagementsystem Interact. Nach Herstellerangaben kann damit die Beleuchtungsanlage eines Gebäudes automatisiert und aus der Ferne verwaltet werden.

Das System nutzt laut Signify Sensorik, um etwa Bewegung und Tageslichteinfall zu erfassen und die Beleuchtungsintensität entsprechend anzupassen. Dadurch soll Beleuchtung nur dann aktiviert werden, wenn sie benötigt wird. Auch die Integration in ältere Bestandsgebäude sei nach Angaben des Unternehmens möglich.

Schnittstellen zur Gebäudeautomation
Porträt von Stefan Bauer-Gager, Geschäftsführer von Signify Österreich.

Stefan Bauer-Gager, Geschäftsführer von Signify Österreich. (Bild: Signify Österreich)

Für die Einbindung in Gebäudesysteme nennt Signify unter anderem ein Interact System Gateway zur Ansteuerung über BACnet sowie Cloud-APIs für die Zusammenarbeit mit HLK- und Gebäudeautomationssystemen. Die Einrichtung erfolgt laut Unternehmen über die Interact App, mit der Bereiche und Steuerungslogiken definiert werden können.

Stefan Bauer-Gager, Geschäftsführer von Signify Österreich, sagt dazu: „Installateure und Planende haben eine Schlüsselrolle – sie stellen die Weichen für eine energieeffiziente Zukunft. Die flexible, kabellose Installation mit Interact spart dabei Arbeitszeit und Kosten.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.signify.com/de-at.

Quelle: Contentmanufaktur KG & Signify Österreich

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