Sensoren, Steuerungen und Maschinen liefern laufend Informationen über Zustände, Verbräuche und Prozesse. Ihr Wert entsteht jedoch erst, wenn die Daten zuverlässig übertragen werden und dort verfügbar sind, wo daraus konkrete Entscheidungen entstehen.
Mehr Daten, aber nicht automatisch mehr Nutzen
Sensoren erfassen Maschinenzustände, Energiemessgeräte dokumentieren Verbräuche und Steuerungen liefern Informationen über laufende Prozesse. Dadurch stehen in modernen Produktionsanlagen immer mehr Daten zur Verfügung. Sie bilden die Grundlage für Zustandsüberwachung, Energiemanagement, Automatisierung und datenbasierte Entscheidungen.
Die reine Erfassung erzeugt jedoch noch keinen Mehrwert. Erst wenn Informationen vollständig und kontinuierlich übertragen werden, lassen sich Abweichungen erkennen, Verbräuche beurteilen und Prozesse gezielt optimieren. Fehlen Daten oder stehen sie nicht rechtzeitig zur Verfügung, verliert auch die nachgelagerte Auswertung an Aussagekraft.
Damit rückt eine Ebene in den Mittelpunkt, die häufig erst bei Störungen auffällt: die industrielle Kommunikationsinfrastruktur.
Vom Feldgerät bis zur Anwendung

Eine durchgängige Kommunikationsinfrastruktur verbindet Sensoren, Steuerungen und übergeordnete Systeme und bildet die Grundlage für den zuverlässigen Datenaustausch. (Bild: Weidmüller)
Industrial Ethernet verbindet Sensoren, Maschinen und Steuerungen mit übergeordneten Systemen. Auf diesem Weg werden aus einzelnen Messwerten nutzbare Informationen. Die Netzwerkinfrastruktur übernimmt damit eine zentrale Aufgabe zwischen dem Ort, an dem Daten entstehen, und der Ebene, auf der sie verarbeitet werden.
Mit jeder zusätzlichen Datenquelle steigen zugleich die Anforderungen an die eingesetzten Netzwerkkomponenten. Sie müssen eine stabile Kommunikation ermöglichen, sich in bestehende Anlagen integrieren lassen und unter industriellen Umgebungsbedingungen zuverlässig arbeiten. Auch der verfügbare Platz im Schaltschrank spielt bei der Auswahl eine wichtige Rolle.
Eine strukturierte Kommunikationsinfrastruktur unterstützt darüber hinaus die notwendige Transparenz über Verbindungen und Datenwege. Damit schafft sie eine wichtige Grundlage für die Verfügbarkeit vernetzter Anwendungen und für weiterführende Sicherheitskonzepte in der Betriebstechnik.
Kompakte Netzwerkanbindung für industrielle Anwendungen
Für die Vernetzung innerhalb von Maschinen, Schaltschränken und dezentralen Anlagenbereichen erweitert Weidmüller sein Industrial-Ethernet-Portfolio um zwei unmanaged Switches. Beide Ausführungen verfügen über vier Ethernet-Anschlüsse und sind für unterschiedliche Spannungsversorgungen erhältlich. Die Geräte wurden für Anwendungen entwickelt, in denen eine einfache und zuverlässige Netzwerkanbindung gefragt ist. Sie unterstützen die Integration zusätzlicher Netzwerkteilnehmender auch bei begrenztem Platzangebot und schaffen die Grundlage für eine stabile Datenkommunikation innerhalb industrieller Anwendungen.
Entscheidend ist der Weg der Daten
Die zunehmende Zahl an Sensoren und vernetzten Komponenten allein macht eine Produktionsanlage noch nicht transparenter oder effizienter. Entscheidend ist, dass die erzeugten Informationen zuverlässig vom Feldgerät bis zur jeweiligen Anwendung gelangen.
Weidmüller betrachtet industrielle Datenkommunikation deshalb als verbindendes Element zwischen Feldebene, Automatisierung und digitalen Anwendungen. Die neuen Switches ergänzen diese Infrastruktur um kompakte Komponenten für die Vernetzung überschaubarer Anlagenteile.
Der Nutzen industrieller Daten beginnt somit nicht erst bei ihrer Analyse. Er entsteht bereits auf dem Weg vom Sensor zur Entscheidung.
Weitere Informationen finden Sie unter www.weidmueller.at.
Quelle: Weidmüller

