Beleuchtungsanbieter modernisiert Hauptsitz und Produktion:

Trilux investiert über 80 Millionen Euro in Arnsberg

von David Lodahl
Foto: © Trilux

Der Beleuchtungsanbieter Trilux plant in den kommenden drei Jahren Investitionen von mehr als 80 Millionen Euro an seinem Hauptsitz in Arnsberg. Nach Unternehmensangaben umfasst das Programm den Neubau des Hauptgebäudes, die Modernisierung der Produktion sowie eine Optimierung der Werksstrukturen.

Mit den Maßnahmen will Trilux die Voraussetzungen für künftige Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Wachstum schaffen. Der Standort Arnsberg soll damit weiterhin eine zentrale Rolle innerhalb der Trilux Gruppe einnehmen.

„Wir bekennen uns klar zu Arnsberg. Unser Hauptsitz ist seit Jahrzehnten ein zentraler Bestandteil unserer Identität und unserer Innovationskraft. Hier entwickeln und produzieren wir Lösungen für die Zukunft der Beleuchtung. Mit unseren Investitionen schaffen wir die Grundlage dafür, dass Arnsberg auch zukünftig eine zentrale Rolle innerhalb der Trilux Gruppe einnimmt“, sagt Hubertus Volmert, Geschäftsführer von Trilux.

Neubau mit Kunden- und Innovationscenter

Ein wesentlicher Teil des Investitionsprogramms ist der Neubau eines zentralen Gebäudes mit integriertem Kunden- und Innovationscenter am Standort Arnsberg. Die Konzeption und Entwicklung übernimmt laut Aussendung das Düsseldorfer Architekturbüro Rkw Architektur +.

Das neue Gebäude soll flexible Arbeitsbereiche und eine zeitgemäße Infrastruktur bieten. Im Kunden- und Innovationscenter sollen Beleuchtungslösungen präsentiert und gemeinsam mit Kunden sowie Partnern weiterentwickelt werden. Die Fertigstellung und der Einzug sind für 2028/2029 vorgesehen.

„Mit dem neuen Gebäude investieren wir nicht nur in eine Immobilie, sondern vor allem in unsere Mitarbeitenden, unsere Innovationskraft und die Attraktivität unseres Standorts – kurz: in unsere Zukunft“, so Volmert.

Produktion und Logistik werden angepasst

Parallel zum Neubau will Trilux die Produktion am Standort weiterentwickeln. Ziel ist nach Unternehmensangaben eine energie- und ressourceneffiziente Fertigung, die flexibler auf künftige Anforderungen reagieren kann.

Ein zentraler Schritt ist die Optimierung des Werkslayouts in den Jahren 2026 und 2027. Dabei sollen Produktions- und Logistikbereiche neu gestaltet, Materialflüsse verbessert und Abläufe vereinfacht werden.

Zu den geplanten Investitionen zählen laut Trilux unter anderem neue Lager- und Logistiklösungen, darunter ein Horizontal-Karussell sowie ein Wabenlagersystem für die E-Line Pro Fertigung.

Digitalisierung und KI als Teil der Strategie

Trilux betont, dass das Investitionsprogramm nicht primär auf Kapazitätserweiterungen ausgerichtet sei. Im Vordergrund stünden vielmehr die Modernisierung von Prozessen, Effizienzsteigerungen und die weitere Digitalisierung der Wertschöpfung.

Auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz soll ausgebaut werden. Das Unternehmen will digitale Technologien nutzen, um interne Prozesse zu optimieren und Qualität sowie Leistungsfähigkeit für Kunden weiterzuentwickeln. In diesem Zusammenhang verweist Trilux auch auf die Inbetriebnahme eines neuen Werks in Polen im Jahr 2024.

„Unsere Investitionen sind ein klares Signal: Wir glauben an die Zukunft von Trilux und an unseren Standort Arnsberg. Wir schaffen damit die Voraussetzungen, um auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich zu bleiben und unsere Position als innovativer Lösungsanbieter weiter auszubauen“, erklärt Volmert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.trilux.com.

Quelle: Trilux

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