Mit der Plattform Räumliche Energieplanung (PREP) starten der Bund und zahlreiche Bundesländer eine langfristige Kooperation für die Energieplanung in Österreich. Das am 24. September 2026 vorgestellte Projekt soll schrittweise vergleichbare Energiedaten und gemeinsame Methoden bereitstellen. Damit sollen Bund, Länder und Gemeinden Energieprojekte auf einer besser abgestimmten Informationsgrundlage planen können.
Welche Daten soll die Plattform bereitstellen?
Auf energieplanung.gv.at sollen künftig Energiedaten, Planungswerkzeuge und Energieatlanten gebündelt werden. Die Plattform stellt ein österreichweites Energieinformationssystem mit räumlich aufbereiteten Daten und Planungsinstrumenten bereit. Dazu zählen Informationen zum Wärme- und Kältebedarf, zu erneuerbaren Energien sowie zu netzgebundenen Energiesystemen. Welche Daten und Werkzeuge bereits verfügbar sind und welche erst folgen, geht aus der Ankündigung nicht im Detail hervor.
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Die GIS-basierten Anwendungen sollen insbesondere die kommunale Wärmeplanung unterstützen, einschließlich der Berücksichtigung von Kühlung. Als weiterer Anwendungsfall wird die Vorbereitung und Planung von Energieprojekten genannt. Für Fachleute in Planung, Gebäudetechnik und Energiewirtschaft ist dabei vor allem relevant, ob Daten über Gemeinde- und Landesgrenzen hinweg nach vergleichbaren Methoden aufbereitet werden. Genau das ist ein erklärtes Ziel von PREP.
Wie wird die Zusammenarbeit finanziert?
Für die Umsetzung stehen über drei Jahre insgesamt sechs Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus; bereitgestellt werden sie über die Koordinierungsstelle für räumliche Energieplanung im Klima- und Energiefonds. Das erste Plattformtreffen ist noch für 2026 in Wien vorgesehen. Dort sollen sich die Beteiligten über gemeinsame Herausforderungen und die Nutzung von Gebäude- und Energiedaten austauschen.
Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner ordnet die Zusammenarbeit auch mit Blick auf die Wärmeversorgung ein: „Damit schaffen wir eine wichtige Grundlage für die Wärmewende.“ Konkrete Ergebnisse des ersten Treffens oder Termine für weitere Ausbauschritte der Plattform nennt die Ankündigung nicht.
Häufig gestellte Fragen
Welche Informationen soll PREP bereitstellen?
Die Plattform soll räumlich aufbereitete Energiedaten, Planungswerkzeuge und Energieatlanten bündeln. Genannt werden Informationen zum Wärme- und Kältebedarf, zu erneuerbaren Energien und zu netzgebundenen Energiesystemen.
Wie wird PREP finanziert?
Für die Umsetzung stehen über drei Jahre insgesamt sechs Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus und werden über die Koordinierungsstelle für räumliche Energieplanung im Klima- und Energiefonds bereitgestellt.
Weitere Informationen auf: www.klimafonds.gv.at
Quelle: Klimafonds