Die Technologieförderung Münster GmbH hat die Vermarktung des Forschungs- und Kooperationsgebäudes Battl³ im Wissenschaftspark Münster gestartet. Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen und Verbundprojekte können sich ab sofort um Büro-, Labor-, Technik- und Lagerflächen bewerben. Die Fertigstellung des Gebäudes ist nach Angaben der Technologieförderung für das vierte Quartal 2027 vorgesehen.
Das Projekt ist Teil der Entwicklung der sogenannten BatteryCity Münster. Es richtet sich vor allem an Akteure aus den Bereichen Batterietechnologie, Energiespeicherung und angrenzenden Zukunftstechnologien. Auf rund 2.000 Quadratmetern sollen Flächen entstehen, die Forschung, Entwicklung und wirtschaftliche Anwendung räumlich näher zusammenführen.
Flächen für Batterie- und Speichertechnologien
Battl³ entsteht an der Mendelstraße in Münster und soll Unternehmen sowie Forschungsprojekte in das bestehende Batterie- und Energiespeicherumfeld der Stadt einbinden. Für die Elektrotechnik- und Energiewirtschaft ist das Vorhaben vor allem deshalb relevant, weil Batterietechnologien und stationäre Energiespeicher zunehmend zentrale Bausteine für Netzintegration, erneuerbare Stromerzeugung, Ladeinfrastruktur und industrielle Anwendungen werden.
Die verfügbaren Flächen umfassen nach Unternehmensangaben Büro-, Labor-, Technik- und Lagerbereiche. Damit adressiert das Gebäude nicht nur reine Forschungsaktivitäten, sondern auch Entwicklungs- und Transferprojekte mit Nähe zur Anwendung. Besonders kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups sollen dadurch leichter Zugang zum Batterie- und Energiespeicher-Ökosystem in Münster erhalten.
Vergabe nach Kriterien, Bewerbungen international möglich
Die Technologieförderung Münster verweist auf ein transparentes und objektives Vergabeverfahren. Bewerbungen aus Deutschland und dem Ausland sind ausdrücklich möglich. Informationen zu verfügbaren Flächen, Bewerbungskriterien und Verfahren stellt die Gesellschaft unter www.battl3.de bereit.
„Mit dem Start der Vermarktung beginnt ein wichtiger nächster Schritt für Battl³. Wir suchen innovative Unternehmen, die den Batteriestandort Münster ergänzen und gemeinsam mit den bestehenden Forschungs- und Industriepartnern neue Technologien in die Anwendung bringen“, sagt Volker Ruff, Geschäftsführer der Technologieförderung Münster GmbH.
Förderung durch Land Nordrhein-Westfalen und EU
Umgesetzt wird Battl³ von der Technologieförderung Münster GmbH. Das Gebäude wird vom Land Nordrhein-Westfalen und von der Europäischen Union gefördert. Die EU-Förderung erfolgt im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in der Förderperiode 2021 bis 2027.
Weitere Infromationen auf: www.tfm-muenster.de
Quelle: Technologieförderung Münster GmbH
